Armins-Nach-richten

scharfsinnig - unsinnig - kurzweilig

Einführung in das Rentnerdasein

Sie nehmen täglich zu, die Günstlinge der frühen Geburt. Täglich gleiten weitere Altersgenossen geschmeidig in den Ruhestand. Und dann? Was dann? Was  anfangen mit der gewonnenen Freizeit? Mit diesem Einführungskurs will ich all denen helfen, die sich auf die Rente freuen, aber sich nicht schon morgens durch Werbung gegen Inkontinenz, Impotenz, Nagelpilz oder Rheuma, in den Pausen zwischen Kochsendungen, Doku Soaps oder Rateshows, verblöden lassen wollen. Gut, nicht allen Ideen sollt ihr bedingungslos nacheifern. Es ist ja auch nicht wirklich alles bierernst gemeint. Oder habt ihr etwa etwas anderes von mir erwartet? Na also! Ach ja, fast hätte ich das Wesentliche unterschlagen: selbstverständlich kann ich nur aus der Sicht eines Mannes raten, einen harmonischen, zwistfreien Alltag als Silberrücken gemeinsam zu genießen.

Der Morgen beginnt mehr oder weniger entspannt, je nachdem wie oft man(n) Nachtens seiner Prostataprobleme Herr geworden ist. Über die Funktion der Kaffeemaschine und des Toasters findet ihr auf YouTube praktische Hilfen in knappen, pädagogisch wertvoll aufbereiteten Videos. Mit dem Gang zum Bäcker des Vertrauens und dem Erwerb frischer Backwaren kann man(n) sowohl die Defizite in der fehlerfreien Beherrschung o.g. Gerätschafften geschickt umgehen, als auch mit einem leckeren Croissant positiv überraschen und Pluspunkte sammeln. Um Missverständnissen gleich hier vorzubeugen: diese und andere Pluspunkte sind ganz selten gegen mögliche Missgeschicke einzutauschen!

Die  nächste Hürde steht beim Studium der Tageszeitung bevor. Regionale Nichtigkeiten, kosmetische oder diätische Ratgeber, das Feuilleton etc. sollten großzügig zunächst der Gattin überlassen werden. Der Rentner von Welt widmet sich den Börsen-Nachrichten und Kommentaren zum politischen Geschehen, auch ein Blick in den Sportteil sei erlaubt.

Keine Hürde, sondern eine logistische Herausforderung stellt die effiziente und effektive Bestückung der Spülmaschine dar. Hier empfiehlt sich ein allabendliches, persönliches Praxispraktikum nach dem Besuch des Stammtisches in der Küche der naheliegenden Eckkneipe. Heißt: von Profis lernen.

Zurück zum Vormittag. Neben dem Wirtschaftsteil der Zeitung gehört das Durcharbeiten aller Werbeflyer der Verbrauchermärkte zur Pflichtlektüre. Preisvergleiche und das hemmungslose Ausnutzen aktueller Sonderangebote entlasten das schmale Rentnerbudget nachhaltig, leisten den Schritt zurück vom Abgrund der Altersarmut! Auf den stets bereitliegenden Einkaufszettel sollten unbedingt die Waren in Laufrichtung der Regalreihen notiert werden! Das spart kostbare Zeit, über die man(n) als Rentner grundsätzlich zu wenig verfügt.

Apropos Laufwege – sie sollten beim Staubsaugen, GPS unterstützt, rationell ausgearbeitet werden. Achtung bei instabilen Bodenvasen und niemals während Telefongesprächen der Gattin mit Freundinnen! Bitte nehmt Rücksicht!

Die folgenden Stunden stehen zur freien Gestaltung zur Verfügung. Hier bieten sich an: Rümpeln und Räumen von Kellern, Speichern und / oder Garagen. Das Basteln von Vogelhäuschen oder praktischen Alltagsutensilien, die, bei Nichtwürdigung durch den Partner, zum nächsten Sperrmülltermin bereitgestellt werden können, oder zur Fahrt zur naheliegenden Deponie animieren. Ich warne besonders eindringlich vor gutgemeinten, eigenständigen, Reparaturen von Elektroinstallationen, Wasserleitungen oder technischen Gerätschaften. In der Regel arten sie zu kostspieligen Abenteuern aus.

Noch ein Ratschlag: Konsultationen von Ärzten sind sinnvollerweise abzustimmen. Es empfiehlt sich sie so zu legen, dass der neue Lesezirkel zur Ansicht bereitliegt. Auf diese Weise können ätzenden Gespräche in den Wartezimmern über unzählige Wehwehchen mit hypochondrischen Altersgenossen vermieden werden. Ggf. kann man(n) sich auch in das Studium der Apotheken-Umschau oder Aufklärungs-Broschüren über Rücken-, Prostata-, Herz- und Nieren-Leiden vertiefen.

Der Mittagstisch wird gemeinsam eingenommen. Bei Tisch können Pläne zur Gestaltung des Nachmittags geschmiedet werden. Sollten keine Gartenarbeiten anstehen, sorgt das Aufsuchen von Naherholungsgebieten für allerlei Entspannung, der Bildungsbesuch von Museen, Zoos oder anderer Gehegen, wie Cafés oder Eisbuden. Große Freude bereitet der Angetrauten ein Vorschlag zum zwanglosen Schaufensterbummel mit integrierter Shopping-Toure. Gemeinsame sportliche Aktivitäten fördern zusätzlich die Lebensfreude und die Selbstoptimierung. Die freiwillige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, Zerealien und Vitaminen sowie in Eigenregie produzierte, wie z.B. Grünkohl-Ingwer-Drinks, steigern das Pluspunktekonto in ungeahnte Höhen. Eine Steigerung der Vitalfunktionen hingegen sollte nicht verbindlich vorausgesetzt werden!

Todo-Listen für den Folgetag, sowie Pläne zur Freizeitgestaltung sind vorzugsweise anlässlich des rustikalen Abendbrotes zu verfassen. Bei der Festlegung des Fernsehprogramms haben Shows und romantische Filme Vorrang vor Krimis und Live-Übertragungen von internationalen Sportereignissen, wie Fußball der europäischen Ligen oder Fußball der ersten Bundesliga oder der zweiten und dritten Bundesliga. Rhythmische Sportgymnastik oder Dressurreiten ausgenommen.

Zu den Pflichtaufgaben zählt selbstverständlich das Hüten der Enkel / linnen. Wenn sie stubenrein sind, mit Schoko und Drops aller Art, sowie digitalem Entertainment ruhig gestellt werden können. Das beschert auch den Großeltern großes Pläsier.

Weitere Anregungen und Erfahrungen zum bzw. aus dem Ruhestand sind jederzeit herzlich Willkommen.

MRB August 2021

Gutscheine fristen, in der Regel unerlöst, in den unendlichen Tiefen von Schubladen jahrelang ein unbeachtetes Dasein. Deshalb beglückte ich meine Angebetete bereits vor Jahren mit einem Solchen, in der stillen Hoffnung, er möge sein Schicksal mit vielen seiner Artgenossen teilen. Die Festspiele in Bregenz standen schon lange auf der Wunschliste ihres Herzens. Und, für mich selbstverständlich,  gewünscht bedeutet = begutscheint. Da derartige Kulturveranstaltungen nicht wirklich auf meiner Hitliste weit vorn rangieren, schien mir ein Gutschein respektable Aussichten aufs Vergessen zu haben. Auch Korona konnte ich in diesem Zusammenhang durchaus etwas Positives abgewinnen. Nach drei Viruswellen öffnete Bregenz jedoch seine Tore zum See und Rigoletto, der alte Schwerenöter, forderte die Einlösung des Gattinnengutscheines. Auch meine persönliche Anwesenheit ließ sich nicht glaubwürdig und nachvollziehbar aussitzen. Mein letzter Strohhalm – die Klimakatastrophe. Aber ausgerechnet an diesem Abend stand der Wettergott auf der Seite von meiner Frau, von Rigoletto und lieben Freunden, die den organisatorischen Part ohne Schlupflöcher perfekt vorbereitet hatten. Ich fasse zusammen: auch ohne intensives Studium des Programmheftes und einschlägiger Literatur ist die Handlung banal, vergleichbar einer Doku Soap bei RTL2: Er täte wohl schon gerne gewollt haben wollen, sie hätte auch ebenso gerne genommen werden wollen, aber sie musste sich, keusch, sittsam und standesgemäß, das Wollen nachhaltig abschminken. Konsequenter Weise stürzte sie sich die Ungedurfte daraufhin in die trüben Fluten des Bodensees. Sie, in Persona einer addipösen, sopranen Bitch, wurde allerdings zuvor geschickt hinter dem „Holzkopf“  gegen eine hoffnungslos unmusikalische Schwimmerin aus dem Narrenhut gezaubert, der ursprünglich weiße Kaninchen beherbergte. Und die Moral: wenn sie nicht ertrunken ist, dann darbt sie noch heute!

Bevor ich es vergesse – eine kleine Frage zwischendurch. Was ist das? Methyleelose, Carrageen aus Rotalgen, Konjak aus der Wurzel der asiatischen Teufelszunge, Nanthan aus Bakterien, Eisenoxide und Eisenhydroside. Die Antwort findest du unten!

Olympia ist gelaufen. Germany hat die Goldmedaille im Bronzemedailliesammeln. Die sichersten Goldkandidaten sind abgeschifft bzw. haben sich verworfen, Trainer wurden wegen Unflätigkeit suspendiert und der Verbrauch an Kondomen  war nicht annähernd so geschmeidig wie in den zurückliegenden Schaltjahren. Aber: nicht gewinnen, Dabeisein ist ja die olympische Devise. In drei Jahren kümmern sich dann die Pariser um ausreichend Kondome!

11.08.: Die Bahn wird bestreikt. Von der GdL. Oder, genauer geschrieben, von diesem großmannssüchtigen GdL-Vorsitzenden Weselsky. Dieser möchtegerne Zwergengewerkschaftler erdreistet sich 75% des gesamten Bahnverkehrs lahm zu legen. Auf 25% drängen sich jetzt über Tage Urlaubsreisende und Werktätige zu

Corona Zeiten, eingepfercht in den Wagons. Verantwortungslos! Und, kann mir jemand nachvollziehbar erklären, warum Lokführer eine Einmalzahlung wegen Corona beanspruchen? Sicher separiert in ihren Führerkanzeln, ohne Passagiere im Lock Down!

Lionel Messi dagegen muss sich finanziell drastisch einschränken. Anstelle 555.000.000,-€ in drei Jahren vegetiert er nun in Paris mit beschämenden 35.000.000,-€ / Anno sparsam durch den Strafraum. Wo soll das nur enden? Das ist  doch nur krank! Ob der geforderte Gesundheitscheck wohl von der Krankenkasse finanziert wurde?

Ganz schlechte News für das organisierte Verbrechen, für Clans, Waffenschieber, Drogenbarone und Steuerbetrüger! Die ach so sichere Kryptowährung wurde von noch cleveren Langfingern gehakt und die ganze Mischpoke um satte 600.000.000 Dollar erleichtert. Finde ich echt geil!

Und jetzt eine Erhebung, die auf einerseits horchen lässt, andererseits bei kurzem Nachdenken dann doch allzu verständlich ist: Beamte leben länger! Sie liegen dem Staat, also uns, auch noch in der Pension ewig auf dem Säckel. Die ernüchternde Formel für das Plus im Ruhestand lautet: Beamte = 65 + 21,5 Jahre, Angestellte 65 + 19 Jahre, Arbeiter + 15,9 Jahre!

Gerd Müller, der Bomber der Nation, schießt jetzt in der himmlischen Liga göttliche Tore.

Wie, um Himmelswillen, war es möglich, dass diese Ziegenbärte die gesamte westliche Welt an der Nase durch den Ring der Geschichte vorge-führt wurden?

Die sogenannte politische Elite aller Farb- und Gesinnungsschattierungen ist auf Deutschland -Tournee. Sie verkünden, was sie uns, im Falle dass wir ihnen unsere Stimme anvertrauen, zu spendieren gedenken. Unterlassen allerdings zu gestehen, wie wir diese Wahlgeschenke zu bezahlen haben.

Auch der sich penetrant aufdrängende Finanzministerkandidat, der Gelbe Engel, strandet von der Ostsee bis an den Starnbergersee und schüttet sein Füllhorn aus.

Der Teufel schießt immer auf den größten Haufen! Eine Milliarde Euro sponsert die scheidende Regierung den Autobauern. Damit sind auf jeden Fall die Gehälter und Boni der Bosse in trockenen Tüchern!

Apropos Autos – in den ersten sieben Monaten wurden 75.000 Camper zugelassen. Ich vermisse den jaulenden Aufschrei der SUV-Neider. Ach ja, die fahren die Camper und Vans selber!

Mein herzallerliebster Andreas Scheuer hat zum dritten Mal geheiratet. Hoffentlich bleibt uns wenigstens eine zweite Amtszeit erspart!

Erinnert ihr euch noch? Es war einmal so rar, wie Baugrundstücke in München – das Klopapier. Und heute, am 26.08. wird dem Gehorteten gedacht, mit einem Welttag. Mich hat genau dieses Thema ja nun schon einmal in ganz besonderem Masse umgetrieben. Ich empfehle den später hinzugekommenen Lesern unbedingt diesen Bericht: „Die zarteste Versuchung“. Ein absolutes Muss der deutschen Stuhlgangkultur! Nutzt die Gelegenheit doch stilvoll auf dem stillen Örtchen.

Der Sommermonat tröpfelte so dahin. Die Preise und Inzidenzen steigen. Die Erde brennt an alle Ecken oder ertrinkt in Schlamm- und Wassermassen. Olympia und die Bundesliga bieten in vollen Stadien Brot (Currywurst) und Spiele. Muttis Nachfolgekandidaten stellen sich selber die Beine – und, das Erschreckende, keiner will sie eigentlich wirklich wählen! Als langjähriger, bekennender, erbitterter Gegner traure ich ihr jetzt schon nach. Eine paradoxe Welt!

P.S.: Es ist eine vegane Fleischwurst. Na dann Mahlzeit!             

MRB Juli 2021

Wenn einer von euch reklamiert, dass ich mich auf die CSU eingeschossen hätte, dann hat er Recht! Aber sie liefern ja auch nahezu täglich Gründe zum Meckern! So z.B. Vollhorst, der alte Schwerenöter, vor ein paar Wochen erst forderte er vehement, dass doch wieder Zuschauer in die Stadien kommen sollten dürfen. Heute, am 01.07. legt Vollhorst mit Vollgas einen perfekten U-Turn hin. Es sei unverantwortlich…

Mea culpa, maxima culpa! Es muss einmal gesagt werden: „Man kritisiert nur Sachen, die einem am Herzen liegen!“ So ein mir völlig unbekannter Philosoph.  Und so ist es grundsätzlich mit Bayern. Allerdings sind die CSU-Granden und der FCB von dieser Herzensangelegenheit nachhaltig ausgeschlossen!

Warum dürfen Bundesligaschiris nur bis zum 47 Lebensjahr pfeifen? Kann mir das jemand von euch beantworten? Warum mit 47? Weil die Quersumme eine Priemzahl ist? Oder die Hälfte des Durchschnittsalters der Funktionäre? Oder, weil 11 Kicker und die 47 von 4711 gesponsert wird?  Oder einfach reine Willkür?

Mit der rücksichtslosen Freigabe der Stadien für zehntausende Besucher macht sich die UEFA der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig und nimmt Todesfälle billigend in Kauf – aus niedrigsten Beweggründen!

Mutti auf Abschiedstournee bei Lisbeth. Sie sollte sich bei her Royal Highness mal ein Beispiel nehmen! Es, Lisbeth in modischem Outfit. Mutti sah aus, als ob sie gerade vom Ausräumen aus dem Kellerkäme. Das wiederholte sich beim Staatsbesuch der Käseköppe.

Die CDU ist über alle Maaßen verärgert! Der rechte Flügel hebt langsam vom demokratischen Boden ab.

Jetzt mal Hand aufs Herz, der Spruch hätte doch auch von mir sein können! Ich zitiere ihn dennoch: „Football`s coming rome!“ Meine Sympathien waren zweifelsfrei auf der Seite der Italiener!

Und da ich schon beim Rumzitieren zu o.g. Thema bin, hier eine Auszug einer außergewöhnlich formulierten Rede von Baronin Sayeeda Warsi: „Wenn man die Meute der Rassisten leichtfertig herbeipfeifte, dürfe man sich nicht wundern, dass sie auch gelaufen kommen und bellen und beißen.“ So, wie ich Uli Hoeness immer und immer wieder den verschossenen Elfer vorwerfe, werden die farbigen Spieler weiter beleidigt werden. Ulis Vorteil: er ist Weißer. Allerdings ohne weiße Weste.

Hurra, die globale Mindeststeuer ist da! Die Staatssäckel füllen sich erfreulich!

Unsere Heidi! Ich habe ihre Posts in den Sozialen ja seit ein paar Tagen so vermisst! Jetzt posiert sie wieder – zuweitgehend entblößt. Sonst schaut ja auch niemand mehr hin. Ach, eigentlich war die heidilose Zeit auch ohne nackte Tatsachen sexy.

Es fällt nicht leicht die richtigen Worte zur Hochwasser-Tragödie zu finden – mein Vornamensvetter fand zwar den Ton, sucht aber nach der angemessenen Mimik und damit verbunden, die innere Einstellung. Jaja, da hat er sich nicht nur lustig gemacht, sondern auch lächerlich! Und seine Gummistiefel werden einfach nicht trocken. Da wo Trümmer und eine Kamera sind, da ist auch F-Laschet mit betretener Mine. Allzugern wiederhole ich die treffenden Worte von Dieter Hildebrand, der erkannte bereits vor etlichen Jahren: „Der Berg ruft nicht mehr, der Berg kommt selber!“

Da werden Vollhorst nun eklatante Versäumnisse beim Schutz vor und Managen von Katastrophen vorgeworfen. Müssen wir uns nicht sicherheitshalber auch vor der Katastrophe Vollhorst schützen? Na ja, dieses Kapitel endet ja in absehbarer Zeit.

Das Humbold-Forum wurde eröffnet. Die Koschde, die Koschde schallt es durch den Blätterwald. Wenn sich die ewigen Nörgler doch auch beim Be-scheuerten ähnlich echauffiert hätten. Der hat doch eine ähnliche Summe kulturlos mal ganz locker mit einem Handstreich in den Sand gesetzt. 

Die wohl bekannteste Geste nach dem Stinkefinger ist das Peace-Zeichen (Victory). Winston Churchill erdeutete es vor 80 Jahren. Friedlichen Glückwunsch!

Christian Lindner drängt sich als Finanzminister auf. Mutig, denn mit seinen Pleiten privat geführter Firmen kann er ja erfolgreich darauf verweisen, wie es nicht geht! Da wäre dann in der Tat der Bock der Gärtner!

Die bayrische Blendgranate und verschmähte Kümmerer zündet verstärkt Tretminen gegen den Aspiranten-Kanzler aus NRW.

MRB Juni 2021

Wie bereits angekündigt, ab heute der MonatsRückBlick mit reduzierter Headline. Man muss seine Buchstaben einteilen, wer weiß, wie lange sie noch steuerfrei so einfach aufs digitale Papier gebannt werden können. In Gedanken schreibe ich sie selbstverständlich komplett aus! Und, denkt auch daran, dass ihr in Gedanken ab heute die *innen dranhängen müsst. Oder auch nicht! Mir doch egal!

Der Juni startet mit einer faustdicken Überraschung. Karl-Heinz Rummelfliege zieht sich zurück. Das freut mich natürlich unbeschreiblich. Jaja, auch für ihn freut es mich. Jetzt kann er sich mit aller Hingabe um seine ganzen Luxusuhren kümmern, die er von den Kataris geschenkt bekommen hat. Für seine einträgliche rotwangige Nibelungentreue zu dem menschenverachtenden Wüstenstaatlern.

Aus der EU-Behürde kommt eine Nachricht der besonderen Art. Es gibt eine weitere neue Behürde. Das ist grundsätzlich schlecht. Gut daran könnte allerdings sein, dass sie sich, also die hoch Besoldeten, um die Verteilung von EU-Geldern, also unserem Geld, kümmern, ob sie auch nicht von den Despoten zur Unterdrückung von Recht und Freiheit verpulvert werden oder zur Korruption in irgendwelche schmutzigen Hände wandern oder gar ins private Säckel. Da bin ich ja mal gespannt!

02. Juni: Internationaler Tag der Huren. Das horizontale Gewerbe leidet in ganz besonderem Masse unter der Pandemie. Mit 1,5m Abstand lässt sich dieser Beruf kaum ausüben.

Die Deutschen sind die neuen Holländer! Das Volk der Denker ist zum fahrenden Volk der Camper evolutioniert. Wirtschaftlich davon profitieren auch die Hersteller von Fahrradheckträgern, Klappstühlen, Grills, Plastikgeschirr bis zu Jogginganzügen.

Alice Schwarzer hat sich ein langes Leben lang für die Gleichberechtigung eingesetzt. Sie ist sogar mit gutem Beispiel vorausgegangen und hat, wie diverse (ohne das dritte Geschlecht zu meinen!) Männer, brav Steuern hinterzogen.

Emanzipation = schön und gut. Aber was ist denn verwerflich, wenn Mann einer Frau z.B. die Tür aufhält? Solange es nicht die zu seinem Schlafzimmer ist!

Dazu fällt mir auch noch der alte Slogan des begnadeten Schweizer Uhrenherstellers IWC ein: „Fast so kompliziert wie eine Frau. Aber pünktlich!“

In Hongkong wurde in der City ein Parkplatz für 1Mio. Dollar verkauft. Dafür hätte man sich auch mit einem Heli täglich ins Büro fliegen lassen können.

Der Liebe Gott ist jetzt online, die Kirche geht digital. Eure Sünden könnt ihr jetzt demütig via Alexa oder Siri beichten. Sie sind ohnehin schon gespeichert und werden nur auf Richtigkeit  oder Plagiate abgeglichen. Zur Busse müsst ihr fünf Mal das „Google Unser“ und „Amazon wir loben dich“ beten.

Meine Amigos von der CSU, speziell die Innenminister Vollhorst und Hermann, haben doch eine geniale Idee: Straffällig gewordene Syrer, die sie nicht nach Syrien abschieben können – ab damit in syrische Nachbarländer. Da werden Falschparkern bis Mörder doch sicher alle mit offenen Armen willkommen geheißen.

Alle sind für die Lockerung der Maskenpflicht. Alle? Nein! Eine widerspenstige Enklave im Grauenland lässt die Maske fallen. Er, der Söderling, schützt seine notorischen Handaufhalter und sichert ihnen weiter eine erträgliche Einnahmequelle. Steuerfrei natürlich!

Die Ideen der CDU fürs neue Wahlprogramm ist ein Evergreen der Vorhaben aus mindestens drei Legislaturperioden: U.a. der Ausbau des „flächendeckenden digitalen Netzes“. Hahaha!

Liebe Leute, es gibt noch viel zu tun! Diese ganze Genderei ist nicht konsequent und vernünftig durchdacht. Muss ich mich denn um alles kümmern? Seit wir wieder Essengehen können, fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren: Wie rufe ich das traditionelle Fräulein? Egal welchen Alters! Einverstanden, Fräulein ist out. Und simpel nur „Bedienung“ ist zu plump. Oder? Ihre männlichen Kollegen ermuntern wir zum Bedienen mit „Herr Ober“. Und die weiblichen? Frau Ober*in? Oder gar Schwester Ober*in? Seht ihr, der Genderwillige verzweifelt am Detail.

Der Jens, der alte Spähner, hat sein Hirn jetzt bereits in den Altersmodus geschaltet. Behauptet er doch heute, am 21.06., ohne purpurrot zu werden, dass sie die Rente mit 63 durchgesetzt haben. Ich habe offensichtlich verpasst, dass Jensilein in die SPD eingetreten ist!

22.06.: Der Welt stockt der Atem. Muslime werfen sich gen Westen in den Staub. Andersgläubige und Atheisten verbrüdern sich, liegen sich in den Armen, leiern Liturgien herunter oder singen Choräle im Chor. Das Virus hat seine Mutanten in Quarantäne geschickt und die K-Frage versinkt im Sumpf der Kriegsgewinnler. Markus Söder und Thomas Müller meiden die Mikros, um dem jüngsten Gericht nicht die Show zu stehlen. Wann fällt die UEFA ihr epochales Urteil? In welchen Farben darf das Münchner Fußballstadion zum EM-Spiel gegen Ungarn erstrahlen?

Na dann mal los! Die CSU präsentiert ihre Listenkandidaten für die Wahl im Herbst. Auf Position 1 der ehemalige Verkehrtminister Alexander Dobrindt, der den Ausbau der Digitalisierung bereits in der zweiten Degeneration verschlafen hat. Doch es wird immer besser! Auf Rang 2, die im tiefen, komaähnlichem Dauerwinterschlaf dahindösende Dorle Bär. Ihres Zeichens Digital-Staatsministerin. Gefolgt von dem absoluten Gipfel der Unfähigkeit: Meinem speziellen Amigo Andreas Be-scheuert. Aufbruch zu alten Ufern! Es geht nun wirklich nicht mehr blöder, Herr Söder! Und das war im Monat Juni nun wirklich das Allerletzte!

Klara Fall

Als Nach-Richter, so denke ich hin und wieder, es muss doch auch ein Leben jenseits des Richtens geben. Also auf der kriminellen, die dunklen Seite der Macht. Ohne gleich ins Fadenkreuz unseres Rechtsstaates zu geraten. Also, seine Abartigkeiten legal ausleben, in einem Roman. Und wer bietet den Gaunern Paroli? In jedem Fall – ein klarer Fall für Klara Fall!

Nun, als eifriger Quarantänekonsument diverser TV-Krimis, macht es mir das Schreiben eines  Kriminalromans kinderleicht. Man benötigt dazu lediglich ein Konzept. Einen roten Faden. Die Handlungen sind eigentlich Nebensache. Es ist wie ein Gerippe, an das man nur die einzelnen Fleischbrocken hängen muss. Also beginne ich mit einem roten Leitfaden. Der Roman muss dann erstmal noch warten. Oder, ihr fühlt euch animiert, um mit eigenen Filetstückchen Klara Fall ein gruseliges Gaunerstück auf den Leib zu schreiben. Hier nun das Rüstzeug, welche Personen und Paradigmen absolut notwendig sind.

Klara Fall (Hauptkommissarin): Fürs Casting: Blonde Mitteleuropäerin, mittleren Alters, überzeugender, intelligenter, repsektheischender Blick, Mundwinkel leichte nachdenkliche Abwärtstendenz. Wegen zu vieler Überstunden in Scheidung lebend.

Ihr zur Seite ein zur Schnodderigkeit neigender, übermotivierter Oberkommissar, ohne besonders ausgepräge Karriereambition. Ausschweifender Single.

Im Innendienst ein introvertierter, schüchterner junger Nerd. Gerne auch ein in Deutschland aufgewachsenes Gastarbeiterkind der zweiten Generation.

Der Chef der SOKO ist unbedingt mit einem trotteligen Altgedienten zu besetzen. Laut „Peterprinzip“ hat er bereits seit seiner vorletzten Beförderung den Grad seiner Unfähigkeit erreicht. Sein Auftritt, der Besoldungsstufe entsprechend = ins Büro kommen, auf die Brisanz des Falles verweisen und dringend schnelle Ergebnisse fordern. Zügiger Abgang, um höhere Aufgaben zu erledigen.

Die Forensik ist immer mit schrillen, sterilen Typen zu besetzen. Sie müssen Fragen nach dem Todeszeitpunkt und der Ursache aus dem Effeff beantworten können. Und, ganz wichtig, auf verwertbare Ergebnisse, Spuren und DNA verweisen, wenn sie das Opfer erst auf dem „Tisch“ hatten. Brillenträger*in bevorzugt. Leichte anrüchige Sprüche sind vom Drehbuchautor*in unbedingt einzuarbeiten. Lieblingstatursache ist der Schlag mit einem stumpfen Gegenstand.

Neben einer Schar beliebiger Statisten*innen an Hästräger*innen ist eine Rolle von herausgehobener Notwendigkeit. Ein Polizist*in muss ohne Wenn und Aber das rot-weisse polizeiliche Absperrband hochheben, um den Ermittler*innen beugungsfreien Zutritt zum Tatort zu ermöglichen. Sie müssen der Aufforderung, die Neugierigen auf Abstand zu halten, mit Nachdruck nachkommen können.

Die Leiche, weiblich frivol bekleidet, um den Verdacht auf einen Sexualdelikt zu fokussieren. Oder männlich, aus irgendeinem fragwürdigem Milieu. Hier sind Ostblock, Balkan und Nordafrika geeignete, aus überaus einleuchtenden Herkunftsländern. Wasserleichen sollten aus Gründen der Glaubwürdigkeit Nichtschwimmer sein.

Zeugen können den Tatvorgang nie so genau schildern. Es ging alles so schnell. Aufmerksame, neugierige Rentner*innen nerven eigentlich immer die Ermittelnden. Ein hochgradig Verdächtiger ist hier und da unter den Schaulustigen zu platzieren. Er wird allerdings nie, ich wiederhole, NIE(!) auch der Täter sein. In vielen Fällen entzieht sich ein der Tat dringend Verdächtiger spontan durch hastiges Davonlaufen dem Zugriff der Staatsmacht. Wer auf der Flucht stolpert bleibt dem Zufall überlassen. Sowohl der / die Flüchtige als auch der / die Verfolgungaufnehmenden eignen sich aus nachvollziehbaren dramaturgischen Gründen. Sollte der Verfolgungsaufnehmende gewinnen, erhält er / sie nach Feierabend ein Bier spendiert. Bei Platz zwei erntet er / sie Hohn und Spott der gesamten SOKO:

Der Täter kann der Gärtner sein. Kann, muss nicht! Auch wird er erst gegen Ende der Sendezeit überführt. Überziehungen werden nicht geduldet, da die Werbeblogs stringent einzuhalten sind. Will heißen: Wir, die Konsumenten und GEZzahler*innen, überführen den / die Ertappten quasi indirekt mit.

Um den gruselnden Zuschauer*innen vollends zu verwirren, gilt es absichtlich verschiedene undurchsichtige Spuren zu legen. Erste Tatverdächtige sind grundsätzlich niemals der / die Täter*in! Sonst wäre der Film ja zu schnell enden, vor Ablauf der Sendezeit. Man kann darauf wetten, dass der oder die Täter*in ausschließlich kurz vor Sendeschluss überführt werden. Es sein denn, es handelt sich um einen Mehrteiler. Hier kann es allerdings auch durchaus vorkommen, dass mehrere Leichen benötigt werden.

Allgemeine Standards: 1. Die städtischen Ordnungsbehörden haben rechtzeitig dafür zu sorgen, dass die Ordnungshüter*innen grundsätzlich einen optimalen Parkplatz vorfinden. 2. Tatverdächtige sind nahezu ausschließlich Zuhause anzutreffen, um sich einer ersten Befragung zu unterziehen. Ob sie Urlaub haben oder Babypause oder Harz 4 erhalten oder von Schwarzarbeit leben oder von zwielichtigen Geschäften oder eine Pause im Schichtdienst abfeiern, ist für die Ermittlung nicht relevant. 3. Das Eintreten von Türen, bei Gefahr im Verzug, wird als Kollateralschaden akzeptiert. 4. Wird ein dringend der Tat Verdächtiger in ein Polizeiauto verfrachtet, hat das Streifenhörnchen die Hand aufs Haupt zulegen. Das Handauflegen kann in der Mediathek anschaulich studiert werden. Es gehört neben dem Füssewaschen für Päpste, Kardinäle und andere Kuttenträger zur kläralen Berufsausbildung und kann kritiklos adaptiert werden.

Fast hätte ich es vergessen! Die unvermeidliche Frage nach dem Alibi! Bzw. die Standardantwort auf die Routinefrage: „Wo waren sie zum Zeitpunkt der Tat?“ Und: „Gibt es dafür Zeugen?“ Zu 99% war der / die in den Fokus geratene allein Zuhause, ohne einen Entlastungszeugen*in!

Bei den Dreharbeiten zu ungünstigen Tageszeiten oder gar Wochenenden können keine Überstunden und geldwerte Vorteile geltend gemacht werden.

Um die Schurken dingfest zu machen, bedarf es gesicherter Beweise und Indizien. Sollte es am Geständnis mangeln. Geradezu unerlässlich sind dafür die Aufzeichnungen von Überwachungskameras, Auswertungen der Handydaten, das gezielte Durchstöbern der Mülleimer – auch in Laptops, Portraitfotos von Gewindigkeitsüberwachungssäulen, oder ganz profan Fingerabdrücke und DNA. Um den Übeltäter sozial verträglich erscheinen zu lassen, empfiehlt es sich, den brutalen Tathergang als unglücklichen Unfall, z.B. siebzehnmal ins offene Messer, laufen zu lassen. Schwere Kindheit sind ebenfalls gern strafmildernde Umstände.

Die letzte Szene gehört der zufriedenen Obrigkeit. Im Halbkreis stellen sich alle Akteure*innen wie zufällig ein und freuen sich über ihren Erfolg. Klara Fall hat den Fall einmal mehr souverän gelöst.

Monatsrückblick Mai 2021

Ich springe im Wonnemonat auf den Zug des BDAW auf! Der „Bundesdeutsche-abkürzungswahn“ ermöglicht es mir doch auch den MonatsRückBlick zukünftig nur noch mit MRB zu titulieren.

Für die gepeinigte CDU schlagen nicht nur die Bäume aus, auch die Kapriolen in der Organisation überschlagen sich seit Monaten. Ich schreibe nur H.G.Maaßen! Der Geächtete steht jetzt als Spitzenkandidat in Thüringen ganz oben auf der Liste. Er soll auf Teufel komm raus der AfD die schwarzbraune Haselnussbutter vom Brot nehmen. Mal abwarten, wer dann nach der Wahl der angeschmierte ist?

Fritz hat die „Rote Karte“ bekommen. Mit seiner Suche nach den Leichen im DFB-Keller ist er ganz sicher den Granden zu sehr in die Pfründe geraten – und ist deshalb ins Abseits laufen gelassen worden. Tja, überall da, wo große Mengen Geld zu verteilen sind, da blüht die kriminelle Energie und treibt seltsame Umtriebe. Und es Koch-t die eingespielte Mannschaft ihr eigenes trübes, undurchsichtiges Süppchen.

Wenn es an absurden Vorschlägen nicht mangelt, lässt Lodda sich ebenfalls nicht lumpen. Er, Lodda, schlägt vor, den gesamten DFB-Vorstand rauszuschmeissen. Dagegen spricht nun absolut nichts. Aber, kein Lodda ohne Aber! Die Fortsetzung seiner Ideenflanken heißt: K.H.Rummelfliege als Präsi. Das ist ja so geil, dass mir fast die Worte ausgehen. Er will allen Ernstes den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. An welchem Lattenschuss laboriert der denn noch?

Das Gleiche in grün! Der Schutzheilige der Kohlekraftwerke, St. Armin, hat jetzt in Sachen Ökobilanz ein Brikett zugelegt und sich auch ein grünes Mäntelchen übergeworfen. Er wandelt nun auf den Spuren seines Penn-danten aus Bavaria.

Und aus allen Parteizentralen klingt das alte Volkslied: „ Grün, grün, grün sind alle meine Pläne, grün, grün, grün ist alles was ich hab……“

Die Wonne im Mai lässt noch auf sich warten. Dazu passt doch perfekt dieses schottische Sprichwort: „Der Sommer ist doch der schönste Tag im Jahr!“

Alle Jahre wieder – wir huldigen den Eisheiligen Málaga, Baccio und Fürst Pückler!

12.05.: Man glaubt es kaum, aber heute vor 50 Jahren be-nachrichtete uns die erste Frau im TV. Wibke Bruns, die war doch auch die Geliebte vom Helmut Schmidt. Darüber hat sie allerdings keinen Muckser von sich gegeben.

Wie ihr wisst, bin ich ein eifriger Verfechter der Gendergleichbehandlung. Und da stolpere ich immer auf neue Ungereimtheiten, die es konsequent auszumerzen gilt. Begriffe wie „Heerscharen bzw. –schafften“. Herr Gott noch mal!

Vatertag. Keine vollen Väter. Nur leere Straßen. Selbst das Wetter ist gar nicht muttertagslike. Da müssen wir unbedingt aufholen.

Wie vermehren sich Beamte? Nicht, wie man meinen mag, auf biologischem Wege. Nein, sondern durch Wahlen! Seit Jahren wird eine Reduzierung der Landtage und des Bundestages gefordert. Und, was ist geschehen? Nix! Ganz im Gegenteil, sie vermehren sich wie die Ratten. Baden-Würstchenberg glänzt mit einer neuen, absoluten Höchstzahl von Staatsministern*innen! Diese wiederum brauchen natürlich jeder/e unzählige Staatsbeamte*innen. Die wiederum sorgen für weitere Bürokratie, damit ihnen ihre Daseinsberechtigung sicher ist. Und ihre Pensionen, Diäten und was es sonst noch alles für Vergünstigungen gibt. Und vergesst mir nicht die muntere Schar der Berater*innen. Denn eine Daseinsberechtigung ist absolut kein Garant für Kompetenz. Maximal für Proporz.

Annalena Baerbock hat`s verbockt. Kann ja passieren, dass Nebeneinkünfte vergessen werden anzumelden.. Kann, muss nicht. Der Generalsekretär der CSU Markus Blume hat sich gleich künstlich echauffiert vor lauter Empörung. Dabei fällt mir ein: Was ist eigentlich aus den Kriegsgewinnlern der CSU, den Maskenbetrügern, geworden, die sich auf widerwertige Art und Weise gesundgestoßen haben?!

Einfach nur genial ist der Entwurf eines Wahlplakates für die SPD, von Hannes Ringlstetter (Bayer!). Es zeigt unseren bescheuerten Verkehrtminister im Großformat – mit dem treffend passenden, simplen Untertext: „Deshalb SPD!“ Jetzt ist mir doch glatt ein grober Schnitzer unterlaufen! Hatte ich in dem Zusammenhang mit Scheuerlein von Format gesprochen? Ich möchte mich dafür in aller Formation entschuldigen!

Schämt euch! Ihr Fußball Funktionäre: W.Niersbach, T.Zwanziger, H.Schmidt und U.Linti! Ihr habt betrogen und euch die Taschen vollgestopft! Gelogen, bestochen und vertuscht! Warum eine Straftat in einem laufenden Prozess verjähren kann, das ist mir unerklärlich. Und erst recht, dass ihr jetzt noch Entschädigungen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro beansprucht, ist eine bodenlose Schande! Lasst euch doch noch kubanischen Puderzucker rektal verabreichen! Die Zwielichtgestalt Kaiser Franz war ja schon wegen Krankheit erst gar nicht angeklagt worden. Ein großes Glück, wer Geld und gute Hausärzte hat!

Solltet ihr auf die Idee kommen, eine Atombombe zu zünden, mein Rat: Lasst die Finger weg! Lt. StGB §307 werdet ihr für das: „Herbeiführen einer Explosion durch Kernenergie“ mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft.

Persönlich finde ich den ESC mindestens genauso überflüssig wie die Sendungen mit St.Mross oder J.B.Kerner oder C.Nebel oder F.Silbergrausen. Der deutsche Hampelmann hat es immerhin bis auf den vorletzten Platz geschafft. Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut.

„What happens, when the ship goes under!“ Ganz herzlichen Glückwunsch der “Titanic” zur 500sten Ausgabe.

Zaunkönig

„Jeder Zoll ein König“ wusste schon William Shakespeare in der Tragödie „König Lear“ zu formulieren. Ahnte der Brite bereits, was sich in diesen Jahren in den Neubaugebieten dieser unserer Republik ansiedeln würde?

Der Zaunkönig ist der drittkleinste Vogel in Europa! Ja, da staunt ihr! Und sicher werdet ihr euch fragen: „Was hat das Ganze mit Shakespeare und Neubaugebieten zu tun?“ Nun, die Frage ist legitim! Und ich will sie mal so beantworten. Eigentlich nichts. Aber, es dient mir als Metapher für ein leidiges Thema zunehmender und fortwährender optischer Beleidigungen. Einerseits findet man in Neubaugebieten nur noch Parzellen, die, wenn ein neues Wohnklo mit Kochnische jungen Familien eine Heimstätte bietet, kaum noch ausreichend Platz, um selbst den Winzlingen, den Zaunkönige, ein angemessenes Territorium zu bieten. Und das ist eben dann die Tragödie. Oder etwa nicht? Ich sage nur „Artenvielfalt!“

Andererseits irritiert die Gattungsbezeichnung „Zaunkönig“. Er, der Winzling, lebt ja nun einmal nicht im oder am Zaun! Sondern lieber im Gebüsch. Und in Ermangelung solcher, lebt er eben woanders. Also nicht in Neubaugebieten. Und warum mangelt es an Gebüschen? Richtig, weil sich vorzugsweise in Neubaugebieten die jungen Familien statt mit Gebüsch, mit Zäunen einmauern. Weil sie derart aufeinander hocken, dass sie auf ihrer Scholle einen Sichtschutz für dringend nötig erachten, damit der Nachbar ihnen nicht die Butter vom Brot nimmt. So, und derart verkastelt gibt es in diesen Mini-Reichen eben jede Menge Zaun-Könige. Das ist dann die nächste Tragödie! Ist damit eure Frage hinreichend geklärt? Eben!

Nun komme ich noch zu den Zäunen selbst. Also auch keine Artenvielfalt im herkömmlichen Sinne. Nein! Bundesdeutscher Einheitszaun! Stahlgittergeflächte, mit geflochtenen Plastikstreifenbändern wahlweise in schwarz, weiß oder auch in gräulichen Schattierungen. Dazwischen unterbrechen hier und da Gabionen, gefüllt mit eintönigen Schottersteinen, die tristen Palisaden. Was nicht zwingend zur optischen Verbesserung beiträgt! Die Bauherren strafen sich dabei übrigens selber. Von innen sehen diese Verhaue nämlich genauso bescheuert aus, wie von außen. Da bleibt mir nur zu schreiben: „Hier bin ich Mensch. Hier darf ich`s sein!“ Diesen Konter von J.W.v.Goethe musste ich jetzt doch noch gegen den Briten zu Beginn schreiben. Bitte schön!

Monatsrückblick April 2021

Ostern ist lieb. Eierlikör auch! Der Hase war in Quarantäne und die Osterglocken läuteten geräuschlos vor sich hin. Die Querdenker dachten nur in Längsrichtung: Rechtsschwenk marsch! Ergänzend muss ich darauf hinweisen, dass Quer-denken impliziert, dass man denkt! Dies bezweifle ich allerdings ernsthaft!

Dazu kommt die verwirrende Beobachtung, dass die Randalierer vor Corona alle mit Maske agierten. Jetzt, wo sie eine tragen sollten, protestieren sie ohne dagegen.

Ist euch eigentlich bewusst, dass dieses Jahr gleich drei berühmte Gestalten*innen die gesellschaftliche, öffentliche Bühne verlassen? Welche Person wird euch denn am meisten fehlen? Angela Merkel, Joachim (Jogi) Löw oder Dieter Bohlen? Bitte nur ernstgemeinte Antworten!

Mich überraschen immer wieder diese kreativen, eleganten Wortschöpfungen der Politiker*innen. Mit dem „Brücken-Lockdown“ katapultiert sich der K-Kandidat aus NRW seit langem einmal wieder vor Söder in die Medien. Wir warten auf den Konter des bayrischen Knickebeins (man beachte den gelungenen österlichen Bezug!)……

…………06.04.: Das Imperium schlägt zurück. Darth Vader hält bei Markus Lanz Hof. Quasi so unter den Marküssen, ganz staatsmännisch über Flat Screen. Spät abends für alle Nachtschwärmer und gleich tags drauf im Moma für die präsenilen Bettflüchter.

07.04.: Der Ermittlungsbeauftragte des Untersuchungs-Ausschusses Montag im Fall Scheuer, teilte mit, dass er keine Handhabe mehr sieht als Ermittlungsbeauftragter tätig zu werden. Ergo verläuft alles im Sumpf der Politik – wie vorausgesagt! Auch ist es um die diversen Bestechungsaktivitäten der Christlichen ganz ruhig geworden. Die gesamte politische Mafia steht Pate. Erbärmlich!

Ich schreibe jetzt nicht wen ich meine! Ihr ahnt es aber! Da hat doch einer, der gestern noch einheitliches Vorgehen in der Viruskrise heraufbeschworen hat, klamm und heimlich die Russensuppe geordert. Und so einer will Kanzler werden?

Das Problem ist, der eine will, den will so recht keiner, und der andere, den einige wollen würden, der will noch nicht so recht wollen. Und da liegt der Osterhase im Pfeffer, dass er nicht weiß ob er nun wollen soll.

Jetzt dann also doch! Lange genug hat ER sich ja nun geziert! ER ist jetzt bereit als Kanzlerkandidatkandidat.ER will sich für Deutschland opfern! Welch Großmut! Seine Argumente: Die Umfragewerte. Dagegen setze ich das folgende Zitat von Orson Welles: „Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat!“ Die Erkenntnis mit der Muppet-Show ist eigentlich gar nicht so weit weg von der Realität entfernt. Oder?

Und jetzt hat die AfD ihre FFP2-Masken radikal fallengelassen und ihre wahre Fratze entblößt. Mögen uns die mündigen Bürger vor dieser braunen Brut erlösen! Hoffentlich nehmen wenigstens jetzt viele Wähler Vernunft an!

13.04.: „Nichts ist beständiger als der Wandel“ Wer sich akribisch danach richtet ist der Selbsternannte höchst selbst. Schließlich wechselt ER seine Meinung öfter und schneller, als so mancher die Unterhosen!

Dieses Wochenende läuft der Count Down in der Union, den Uneins-Parteien. Bavaria, der bayrische Darkking, liegt mit 44 = 17 vorn. Die Medien verschweigen aber, dass ein gutes Drittel beide für unfähig halten! Wenn ihr diese Gedankengänge lest, dann steht schon fest, ob es die Pest oder die Cholera ist. Und es war eine sehr verlustreiche Schlacht, die eigentlich niemand gebraucht hätte. Ein Hauch von Harmo-nie weht durch die Gänge der Parteizentralen.

Die Dummheit stirbt einfach nicht aus. Es ist beängstigend, dass dieser Mob der Querdenker und anderer Chaoten rücksichtlos die gebotenen Spielregeln missachten. Dazu zitiere ich: „Wie lange noch? Wie lange werdet ihr Verschwörer unsere Geduld noch missbrauchen? Wie lange noch wird uns dieser euer Wahnsinn da verspotten? Bis zu welchem Punkt wird sich diese zügellose Frechheit vorwagen?“ Ihr werdet staunen – diese Worte stammen von Cicero, von vor über 2000 Jahren.

Eine Zwischenbemerkung zum *Innenwahnsinn: Hat der Glückspilz jetzt Pech, und muss er sein Glück mit der Glückspilzin teilen? Auch im Haushalt gehört gendergerecht aufgeräumt. Der Herd, der Topf, der Backofen – aber die Pfanne, die Küche, die Spüle = ich fordere mehr Gleichberechtigung!

Ja und dann diese Geschmacklosigkeiten in der Werbung. „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“ Das ist ja so grottenfalsch und muss heißen: „Fragen sie ihren Arzt, ihre Ärztin oder ihre(n) Apotheker*in“. So, bitte!

19.04.: Die raffgierigen Aasgeier des Profifußballs bekommen ihre Hälse einfach nicht voll! Sie sollen daran ersticken! Wissen die überhaupt noch, um welchen Sport es sich dabei überhaupt handelt?

Einigkeit und Grün und Freiheit – so, geht doch auch anders! Bin ja gespannt, ob sich der Asyltourismusverteufler und spätere Baumumarmer geräuschlos ins Grauenland zurückzieht. Ohne Schmollen! Denkste, nach High Noon wurde noch einmal ganz bös nachgetreten.

Allzu gerne geisel ich die Bürokratie. Schnell zwei aktuelle Beispiele: das Pamphlet für die Priorisierung der Zuimpfenden umfasst stolze 74 Seiten. Kein Wunder, dass die nicht in die Pötte kommen. Auf Position zwei rangiert meine Wort-Schöpfung des Monats: „Telekommunikationsmodernisierungsgesetz“. Ist nach Jahrzehnten des komatösen Tiefschlafs gar kein so schlechter Plan!

Der B-scheuerte ist zurück! Seine neueste Kreation: Deutschland wird Fahrradland. Wahrscheinlich spekuliert er auf eine Fahrrad-Maut!

Vor-richten

Seid ihr euch eigentlich bewusst, dass bald eine wichtige Wahl ins Haus steht? Und habt ihr euch auch schon mal Gedanken gemacht, wen oder was ihr wählen wollt? Wenn Mutti, die wandelnde Knopfleiste aus der Uckermark, quittiert.

Wenn ich so die ganze Korona der Kandidaten*innen betrachte, dann fällt mir eigentlich nichts mehr ein, ausser………!

Beginnen wir doch mit dem im Moment Hochgehandelten. Dem Baumumarmer, der seine Meinung schneller ändert, bevor er sie gefasst hat. Der hat vor kurzem noch am rechten Ufer gefischt und versucht jetzt mit Würmern aus Freilandhaltung dicke grüne Fische an Land zu ziehen. Der einzige Lichtblick wäre, dass Hubsi Aiwanger sein Nachfolger werden könnte. Das wäre doch lustig! Oder?

Sein Penn-dant aus NRW, na ja, auch nicht wirklich der große Wurf. Sein Programm ist durch und durch ein Plagiat der letzten Jahre(zehnte), quer durch alle anderen Gutgemeintheiten und das Verfallsdatum ist eigentlich schon lange abgelaufen.

Und dann die SPD. Die „Schrumpf Partei Deutschland“. Sie will mit dieser Doppelspitze stürmen! Vorne weg der SC-Holz! Ok, sie haben in den vergangenen Jahren Diverses auf den Weg gebracht. Aber das weiß keiner. Und wenn es keiner weiß, brauchen wir es dann? Ich weiß nicht! Und die Frage aller Fragen: Was machen wir mit Karl Lauterbach nach der Pandemie?

Grün ist die Hoffnung. Aber auf was? Die ersticken uns in lähmender Bürokratie, wollen uns  Veggiedays schmackhaft machen, nerven uns mit Genderdiskussionen, *innenblödsinn und Häuslebauer*innen-Erschrecker*innen. Sie hetzen gegen SUVs, Steingärtner*innen und Laugsauger*innen. Da hoffe ich nur, dass die Realos nicht im banalen, realen Tagesgeschäft zu Rialos mutieren.

Gelb ist nun aber schon gar nicht gerade das Gelbe vom Ei. Der blanke Neid ist gelb. Ausgerechnet der Lindner, der geschäftlich die ein oder andere Insolvenz hingelegt hat, der will den Mittelstand fördern? Natürlich jetzt ohne persönliches Risiko! Mit unserem Gelb – äh Geld.

Zur AfD „Adolf für Deutschland“ verschwende ich nicht einmal eine komplette Zeile!

Und Linksaußen? Im Handball sagt man, der Linksaußen und der Torwart hätten was an der Waffel. Gut, ein paar lobenswerte Forderungen wären ja nicht schlecht. Sie wären auch die Stimmen wert? Aber wohl leider auch verschwendet.

Ganz übel wird mir, wenn ich an die Aufzucht denke, die so langsam das gemachte Nest verlässt, um sich an den fetten Trögen breit zu machen. Der Philipp Amthor zum Beispiel, der sich die Taschen bereits im Strampelanzug vollgestopft hat.

Und erst dieser Dampfplauderer Carsten Linnemann. Der doch allen Ernstes die wirtschaftliche Belebung der Innenstädte mit niedrigeren Parkgebühren in Schwung bringen will. Und als weitere Knaller Idee rät er die Hausbesitzer*innen zu „animieren(!)“, niedrigere Mieten zu verlangen! Welchen Zug hat der denn verpasst?

Kevin Kühnert, der Name schon: Kevin! Gut, dafür kann er nichts. Trotzdem.

Was meint ihr? Gibt es irgendwo einen hoffnungsvollen blassen Schimmer? Oder wird es nur noch schlimmer? Wo verstecken sich die fähigen Menschen, die auch mal unkonventionell denken, ohne nur an ihr Wohlergehen und die Diäten zu denken, und, die nicht nur Schaden von sich abwenden? Die nicht aus Aufzuchten politischer Brutstätten stammen oder aus Verwaltungshochschulen ausgespieen werden, wo ihnen maßgeschneiderte Ärmelschoner angepasst werden! Oder Lehrer*innen!

Monatsrückblick März 2021

Der März beginnt mit einem absoluten Brüller! Es gibt Ereignisse, die kann man sich nicht schräger ausdenken – das wahre Leben schreibt einfach die unglaublichsten, allerbesten Geschichten! 03.03.: Internationaler Tag des Artenschutzes (CITES). Dass ausgerechnet an diesem Tag die Bundesregierung die Einführung des Lobby-Registers verabschiedet, hat echt schon „Freud´sche Dimension“!

Apropos Lobbyisten*innen – Heckler+Koch darf jetzt doch die Sturmgewehre für unsere Soldaten*innen liefern. Trotz aller Ungereimtheiten in der Vergangenheit.

Meine Beamtenwortkreation zum März: „Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“.

100 Abenteuer in 75 Jahren! Wir gratulieren einer echten Legende: Lucky Luke, der Held, der schneller zieht als sein Schatten!

Aktivistinnen demonstrieren in Berlin gegen das „Manspreading“. Man(n) stelle sich den Umkehrschluss bildlich vor!  Das rockt! Achtung Kopfkino!

04.03.: heute ist im SWR1-Radio der AfD-Fraktionsvorsitzende Bernd Göpel zu Gast. Auf die Frage nach seiner Meinung zu den neuen Lockdown-Regeln blähte er: „Die sind so kompliziert, dass selbst ich sie nicht verstehe. Wie sollen sie erst die Bürger verstehen?“ Für wie dämlich hält dieser Vollpfosten die Deutschen?!

Nach dem letzten Monatsbericht musste ich mir wieder anhören, dass ich wohl kein ausgewiesener Freund der Bayern sei. Das kann ich so nicht bestätigen! Aber diese ständigen Steilvorlagen muss man als Nach-Richter doch nutzen. Oder? Und hier gleich ein Nach-Schlag: der Ungar Orban zieht die Notbremse und verabschiedet sich aus der EVP. Nachdem es den Konservativen bisher nicht gelungen ist, ihn aus ihrer europäischen Koalition rauszuschmeißen. Bremsklotz einmal mehr – die CSU!

Und weiter geht`s! Die Runde der Ministerpräsidenten*innen will eine Taskforce einsetzen, um die Corona-Tests rasch in den Verkehr zu bringen. Wer liegt da näher, als unser be-scheuerter Verkehrtminister! Damit ist dann wohl sichergestellt, dass sich nicht die Tests, sondern das Virus flächendeckend verbreiten wird!

Mein Respekt vor Mutti ist ja in den letzten paar Jahren sukzessive gestiegen. Besonders dann, wenn ich mir die diversen potentiellen K-Kandidaten anschaue. Aber, dennoch, sie hat auch einigen Schaden nicht vom Deutschen Volke abgewendet! Und dies immer dann, wenn sie Spontanität überfraute. Der überstürzte

Ausstieg aus der Kernkraft ist so ein Beispiel, das uns, den Steuerzahler, jetzt noch

einmal 2,4 Milliarden kostet. Und uns hektisch und konzeptlos in die E-Mobilität trieb, und den Wasserstofffortschritt konsequent ignorierte. Auch das rächt sich jetzt. Wird aber, man lese und staune, nun entsprechend gefördert.

KW 10 = Woche der Brüder*innenlichkeit. Oder heißt es jetzt Schwesterlichkeit? Oder bekommen die Schwestern eine eigene Woche? Anstelle der Tage?

Ganz egal was man wo und wie hört und liest – Umstand, dein Name sei Staat. Aufgebläht wie nach dem Auslöffeln einer deftigen Kohl-Suppe: Bürokraten*innen, Lobbyisten*innen und Funktionäre*innen die Geiseln der Menschheit. Irgendwann werden wir von Aktendeckeln erschlagen.

In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass die Datenschutzjunta den raschen Fortschritt rücksichtslos verhindert. Da schmeißt man über die asozialen Hetzwerke den Datenkraken intimste Informationen freiwillig in den Rachen und blockiert auf der anderen Seite wegen Belanglosigkeiten z.B. eine effektive Bekämpfung des Virus. Das verstehe wer will!

Als ob die Bürokratie nicht schlimm genug wäre – was ist nur aus den deutschen geworden? Ein Volk der Nörgler*innen, Besserwisser*innen, Schlaumeier*innen und Neinsager*innen.

Die Qual der Wahl entsteht um die Löw-Nachfolge. Zur Wahl stehen ca. achtzig Millionen Möchtegerntrainer*innen­. Auch Lodda stünde zur Verfügung!

Passend dazwischengemogelt. Ein Blick auf die Tabelle der WM-Quali – kein Aprilscherz – die deutschen Kicker rangieren auf Platz 3. Hinter Armenien und Nordmazedonien!

Die Nach-Richt des Jahres: Carmen Nebel, die Frau mit dem Charme eines Betonbrückenpfeilers auf der Sauerlandlinie A 45, wird zum letzten Mal wiederbelebt, um die treuen deutschen TV-Konsumenten*innen zu verblöden. Jetzt bitte noch Florian Silbergrausen einbetonieren!

Gesteigert haben sich die Ausgaben für externe Berater, auf stolze 430.000,-€. Will heißen, dass die Staatsbediensteten noch dümmer geworden sind! Oder? Nicht erstaunlicherweise führen CSU-geführte Ministerien die Ausgabenhitlist an. Innereien und Verkehr. Echt be-scheuert oder?!

Nein, wir sind nicht mehr normal! Diesen ganzen Übersetzungsblues des Gedichtes von Amanda Gorman kann doch kein Mensch mehr nachvollziehen. Oder jemand von Euch? Dann versucht mal es mir zu erklären!

Dazu ein passendes Zitat von Loriot: „Wir Menschen verstehen uns einfach nicht!“

Die Manager der skandalösen Deutschen Bank verzichten großzügig auf mehrere Millionen Boni. Gleichzeitig erhöhen sie allerdings ihre Gehälter drastisch. So geht`s!

Bayern, immer wieder Bayern! Ich kann ja nun wirklich nichts dafür! Jetzt hat sich u.a. auch noch der ehemalige bayrische Justizminister an der Corona Krise die Taschen vollgestopft.

Irgendwie nimmt man den kläranalen Pappnasen in Köln das Büßergewand nicht so recht ab. Bemerkenswert ist, dass das neue Gutachten (müsste es nicht eigentlich Schlechtachten heißen?) von der Kanzlei angefertigt wurde, die auch die AfD und den Kollegen Erdogan vertritt!

Die Pandemie macht es leider überdeutlich, in welchem tiefen digitalen Tal der Ahnungslosen wir dahinvegetieren.

Uns Wessi-Rentnern wird dieses Jahr keine Gehaltserhöhung gegönnt. Ich möchte noch einmal darauf verweisen, dass sie in den neuen Bundesländern zwar prozentual geringer ist, in realen Beträgen allerdings im Schnitt beneidenswert höher! Will heißen, sie bekamen mehr, jetzt bekommen sie eben noch mehr mehr! Wer wissen will warum – die Auskunftei Elsner klärt auf!

Eijeijei – die Oxer in den Behürden sind derart hoch, dass die Verwaltenden ganz offensichtlich mit dem Kopf vors Brett knallen müssen! Das Statistische Landesamt (sicher auch im Bund) ermittelt akribisch selbst die Zahl der gelegten Eier. Wer hat uns denn dieses faule Ei ins Nest gelegt? Übrigens 288 / Jahr / Henne!

Da wir schon bei Vögeln sind – das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres. Gott sei Dank hat sich die Brut der Taubenfanatiker*innen nicht durchgesetzt!

Josef Beuys würde 100 werden. Er hat nicht nur die Fettecke erfunden, sondern auch die Grünen! Was jedoch nur die wenigsten wissen. Jetzt aber!

20.03.: Heute ist Weltglückstag. Da möchte ich wieder einmal auf meine bemerkenswerten Glücksgedanken verweisen: Nachzulesen unter: „So ein Glück aber auch“. Das lohnt sich sogar mehrmals zu lesen.

Das Duell Söder gegen Lauterbach geht in die dritte Runde. Hier liegt in der Medienpräsenz Söder leicht in Front. Mit den Amigos aus der CSU hat er nun einen Joker aus dem Ärmel gezogen, der erst einmal überbestochen werden muss. Dabei stellt sich mir die Frage: Haben Lederhosen tiefere Taschen? So, wie sie sie sich vollstopfen liegt der Verdacht doch klar auf der Hand! Noch mehr Sendezeit hat allerdings noch ein ganz anderer: Horst Lichter mit Bares für Rares!

Schnell noch meine Weisheit des Monats: „Verantwortliche gibt es viele. Zur Verantwortung gezogen werden leider allerdings viel zu wenige!“

Aktuelles vom Infektionsherd CSU / CDU: Die Amigo-Seuche ist wie Herpes. Hat man es erst einmal an der Backe, wird man es nicht mehr los! Eindrucksvolles Beispiel liefert uns wieder Peter Gauweiler. Für seine bestechenden Argumente gegen den Euro kassierte er offensichtlich 11 Millionen Euro. Inkonsequenter Weise allerdings ausgezahlt in Euro.

Schaut, schaut, eine faustdicke Überraschung zum Monatsende: F-Laschet verkündet sein Zukunftsprogramm. Nach Söder, dem Baumumarmer, wandet sich der gute Armin nun auch in grünem Ökolinnen. Fair hergestellt! Er verspricht einen rettenden Ausweg aus der Einsamkeit des Digi-Tals, will bilden und forschen lassen. Kurz: alles wie seit diversen Legislaturperioden zuvor.

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