Armins-Nach-richten

scharfsinnig - unsinnig - kurzweilig

MBR November 2022

Sch(m)uhbeck, der alte Kassemacher lässt sich in München feiern. Und die alternden Barden der Volksverdummungsmusik Marianne & Michael wünschen ihm eine zweite Chance. Hallo, habt ihr den Zug verpasst? Es ist mittlerweile die dritte Chance! Mindestens!

Die Fußball-WM steht kurz vor dem Anpfiff. Plötzlich und dennoch unerwartet echauffieren sich Mahnende und Gutmenschen und rufen zum Boykott* auf. Dazu hatten sie doch nun jahrelang ausreichend Zeit. Und die bei der ohnehin äußerst zweifelhaften Vergabe der Austragungsrechte ins Visier geratenen Ex-Verantwortlichen des DFB wurden die Verfahren eingestellt. Volle Kassen und Taschen und An-Pfiff!

*Auf meiner unerbittlichen Suche nach Gendergerechtigkeit stößt mir doch diese Unmöglichkeit auf. Boy-kott! Warum dürfen nur Jungen verfemen?

Noch eine zweite Garnitur von Besserwissern rückt schon mal die Fernsehsessel zurecht und füllt die Bierdosen auf: Millionen von selbsternannten Trainern. Es wird Zeit die Nominierungen, Aufstellungen und Taktiken zu bemängeln.

Und da wir schon bei der Platzpflege sind, der Ex-Chef vom DFB, Theo Zwanziger ist offensichtlich doch kein falscher Fünfziger. Seine langjährigen Kritiken an der Vergabe nach Katar haben ihn zur Zielscheibe privater Ermittlerteams gemacht, um ihn zu diskreditieren. Soll die wüsten Herrscher über zehn Millionen gekostet haben. Tja, wer genug Kies hat, der kann auch Sand ins Getriebe streuen.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – will der reichste Mann der Welt so kurz vor den Wahlen in den USA die Politik beeinflussen? Warten wir es ab!

10.11.: Sehen wir es positiv: die Hälfte der Amis ist nicht vertrumpt und zugenäht!

Ein leuchtender Stern am Genderhimmel ist verglüht. Den Thüringern ist es Wurst und ich gebe auch noch meinen Senf dazu: der Landtag hat beschlossen, dass es keine *innen mehr gibt. Bravo!

11.11.: Immer wieder unerklärlich für mich, wie sich pünktlich auf die Minute Millionen Deutsche zum Narren machen können. Sie setzen sich rote Pappnasen auf, schmieren sich bunte Pampe ins Gesicht, zwängen sich in alberne Kostüme, Männer tragen Strumpfhosen, rote Schühchen und lächerliche Dätschkappen und sie plärren hirnlose Lieder. Und täglich muss ich die dämlichen Masken in der Zeitung ertragen!

Heute schmücke ich mich einmal mit fremden Federn und schreibe ein neu getextetes Liedchen zum St. Martins-Umzug gerne schmunzelnd nieder:

„Ich geh mit meiner Laterne

 und meine Laterne mit mir,

 bis zur nächsten Taverne

 dort tausch ich sie um für ein Bier!“

Nur noch ein paar Tage bis zur WM. Die reichsten Sportler reisen in das reichste Land und echauffieren sich über unmögliche Bedingungen für die „Gast“-Arbeiter, die ihr ganzes Leben nicht so viel verdienen, wie ein Kickerbubi an einem Tag. Oh, sorry, die verdienen solche Gehälter nicht – sie bekommen sie. Eine schamlose Verhöhnung der Menschen! Hö(h)ness und Schmuggelnigge halten sich ganz mucksmäuschenstill und dezent zurück!

Den Gipfel setzt nun noch dieser unerträgliche FIFA-Boss Infantino drauf. Er appelliert an die Russen eine Feuerpause während der WM einzuhalten.

Das orangefarbene Trumpelstielzchen kandidiert again. Das finde ich gut! Das weckt die Amis und macht einen Sieg der Demokraten wahrscheinlicher.

G20 – das ist der Gipfel! Welche Schwachköpfe haben um Himmels Willen diesen Erzverbrecher Infantino die Bühne geboten, seinen geistigen Fäkalien, seine kranken Gedanken zu verbreiten?

Die Fußballgroßmacht Katar hat das erste Spiel verloren. Und die Fußball affinen Muselmanen konnten ihre Begeisterung bereits zur Halbzeit nicht mehr zügeln haben das Stadion verlassen und sind in den großen Sandkasten spielen gegangen.

Zur WM nur noch ein abschließender Kommentar: Wer bringt endlich diese ganze korrupte FIFA-Mischpoke in den Knast?! Ach ja, bitte auch gleich diese Bach-Blüte aus dem IOC mit dazu!

Mein Buchstabe des Jahres ist das Q, wie Quarantäne, QR-Code, Queen, Quer, Queer, Qatar, Quote-TV, etc.

Kommen wir zum „Tor des Monats“. Dieses Mal hat das Rennen der älteste der begnadetsten Verkehrtminister der CSU gewonnen, mit seiner Aussage zur Kapitänsbinde „One Love“: „Die Spieler verdienen so viel Geld, die sollen sich aufs Fußballspielen konzentrieren.“ Auf den nachfolgenden Plätzen rangeln sich aber auch die beiden anderen Strategen Dobrindt und Scheuer.

Ganz allgemein zu den Kickern aus aller Welt. Manche verbringen diverse Trimmingseinheiten beim privaten eingeflogenen Figaro. Die Ergebnisse allerdings können monotoner nicht sein. Pisspott auf die Hohlköpfe und untenrum (gemeint ist hier das Kopfteil!) abrasieren. Sieht scheiße aus aber macht evtl. windschnittig.

Geht es euch auch auf den Senkel? Schlechte Nachrichten, Gejammer und Genörgel verbreiten sich seit einiger Zeit epidemisch. Gute Argumente werden zerredet, bis niemand mehr weiß, worum es überhaupt geht. Dass auch ein Anderer mal Recht haben könnte, wird z.T. dummdreist ignoriert.

So endet der Monat mit der Erkenntnis, dass diese unsere Welt einmal mehr unmenschlicher geworden ist, egoistischer, korrupter und verlogener. Ob die Adventszeit Besserung verspricht wage ich nicht zu prognostizieren.

MRB Oktober 2022

Gleich zu Beginn des Oktobers habe ich meine Heiz-periode bekommen.

Heute, beim Blick auf das Titelfoto der Tageszeitung ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Da lachten mich die vier russischen Re-gier-ungschefs der unrechtmäßig annektierten ukrainischen Gebiete an, nebst dem Kriegsverbrecher Putin. Und siehe da, Putin ist gar nicht der Größte! Ganz im Gegenteil. Was will uns das sagen? Richtig, Personen, die offensichtlich unter körperlichen Defiziten leiden, neigen dazu, sie durch übertriebenes Verhalten, gleich welcher Art, auszugleichen.

Das lohntsich doch! Während die Arbeitgeber den neuen Mindestlohn monieren und die Bürger stolze 300,-€ als Energiekostenpflaster erhalten sollen, erhalten die Topmanager im Schnitt 3,9 Mio. / Jahr = das 53-fache eines durchschnittlichen Einkommens. Die Begründung: „Explosion der Gewinne im abgelaufenen Geschäftsjahr“. Kein weiterer Kommentar.

Poetische Gedanken im absolut nüchternen Zustand: „Das Oktoberfest ist toll gelaufen. Hunderttausende waren vollgelaufen beim Besaufen. Die Maß ist lange nicht mehr voll, das Virus treibt es dafür doll. Das ist doch echt zum Haare raufen und sich schnell ´ne Maske kaufen. Wie soll ich denn mit Maske saufen? Ja, das Oktoberfest ist rum, drum treib` ich mich woanders rum!“

Muss ich eigentlich Wochenende für Wochenende für diese dämlichen Sendungen mit Jokannes Bepunkt Kerner, Hirsch- und Silbergrausen, Helene Fischer, Andrea Berg oder anderen Konsorten meinen GEZ-Beitrag sinnlos vergeuden?

Schau an, schau an, der Alfons, der alte Gewürzdruide. Hat er doch hundsordinäre Allerweltsgewürze mit seinem Label getunt, und damit für ahnungslose Käufer schmackhaft gemacht. Und als besonderes Tafelsalz in der Suppe manipulierte er Kassen und dachte sich wohl: „Selber essen macht besonders dick!“. Jetzt schwimmt die alte Ingwernudel obenauf im Topf bei Justitia. Mag er in Stadlheim in der Knastküche die eingebrockte Suppe selber auslöffeln! Am Rande sei bemerkt: beim FCB hat er ja nun auch stets den großen Löffel geschwungen. An erfahrenen Vorbildern hat es ihm da sicher nicht gemangelt!

Halloween im Europapark. Vertraulichen, internen Informationen zufolge sollen die Auftretenden aus dem Fernsehgarten die Gruselschau bereichern. Der angenehme Nebeneffekt: man spart Kosten für die Maske!

Habt ihr auch schon Hilfe vom Staat beantragt? Allerdings, der Staat, das sind doch wir! Und bei „hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, sind die Aussichten auf Erfolg auch recht übersichtlich. Man muss das Geld ganz einfach von den Kriegsgewinnlern zurückholen. Bisher übersehene Profiteure der Energiekriese sind die Hersteller von Waschlappen. Mein Rat: immer schön sauber bleiben!

Mein solidarischer Beitrag zum Kopftuchverbot: ich habe mir auch die Haare abgeschnitten. Die blonde Lockenpracht ist dahin!

Hand aufs Herz, wieviel Prozent eures Mathelehrstoffes habt ihr in eurem Leben, beruflich und privat wirklich genutzt? Außer den Grundrechenarten? Ich jedenfalls habe die Berechnung des Sattelpunktes nur für die ergonomische Positionierung des Fahrradsattels gebraucht. Und eine Kurvendiskussion habe ich ausschließlich in der Betrachtung der weiblichen Anatomie geführt.

Gut, dass Lisbett das nicht mehr erleben muss! Eine Premiere bei den britischen Premier-minister*innen: kürzeste Regierungszeit ever!

Der Anbau des Bundeskanzleramtes kostet (geplant!) 777.000.000,-€. Das könnte der Kicker von Paris Saint-Germain Ethan Mbappe mit seinem 3-Jahres Gehalt von garantierten 650.000.000,-€ locker bezahlen. Wie pervers ist das denn!?

Die künstlerische Freiheit zwingt mich geradezu eine passendere poetische Variante zum Text der Vereinshymne des FCB aus der Tastatur fließen zu lassen. Heißt es da doch so heroisch: „FC Bayern, Stern im Süden, sind die Größten im Betrügen!“

Die nächste Perversität: In Gatzweiler müssen diverse Windräder abgerissen werden, damit der Tageabbau von Braunkohle verlängert werden kann. Offensichtlich zählen zu den Klimakillern auch die Hirnkiller!

Sind die Ersteller von Statistiken eigentlich Statisten? Hm! Wie dem auch sei – eine echt bemerkenswerte neue Erkenntnis sagt: anders als im realen Leben, leben Ordens-Brüder (Männer) nicht kürzer als Ordens-Schwestern (Frauen). Recherchiert rückblickend bis ins 17. Jahrhundert. Was lernen wir daraus? Richtig! Der permanente Kontakt mit Frauen reduziert bei uns Männern offensichtlich deutlich die Lebenserwartung. Wo bleibt da die Gleichberechtigung?! Es liegt also doch nicht daran, dass Frauen die vergeudete Zeit vom Einparken gutgeschrieben bekommen!

Das Letzte zum Monatsende: Halloween – wer braucht das eigentlich!? Natürlich, unsere Heidi mit ihrem Kinderstar. Sie hat sich glatt als Wurm verkleidet. Damit steht auch mein Tor des Monats fest.

MRB September 2022

Urbi at Gorbi – ach, was war das doch für eine glorreiche Epoche. Möge seine russische Seele in Frieden ruhen!!

Bin ja mal gespannt, ob sich bei der absoluten Unverschämtheit der Ölmultis irgendjemand regt. Außer theatralischer Entrüstung. Den größten Schurken müssten alle Autofahrer konsequent meiden. Firmen müssten ihre Tankkarten zurückgeben. Sie sollten sie in ihrem Sprit ersaufen!

Ganz ehrlich, mir geht diese ganze dämliche Genderei so langsam echt auf den Sack!* Jetzt haben sie auch noch mein Idol Winnetou an den Marterpfahl gefesselt. Am allerschlimmsten finde ich allerdings die jüngste Forderung der nervtötenden Gendergrünen: kostenlos Hygieneartikel (Tampons + Binden) an die ach so geschundene, ungleichbehandelte Gattung der weiblichen Bevölkerung zu verteilen. Lt. statistischem Nach-Richtenamt gibt die periodengeplagte Frau im Jahr ca. 500,-€ dafür aus. Bei 42.699.691 Frauen, davon 7,6% im präperioden Alter, bleiben 37.454.515 Mädels übrig. Zieht man(n) nun noch die tagelosen Wechseltierchen mit rund 11.500.000 ab, haben 25.954.515 akuten monatlichen Hygieneartikelbedarf. Das würde uns dann die lächerliche Summe von immerhin 12.977.257.500,- € als Gleichberechtigungsbeitrag kosten. Eine Art Blutrache für die Unterdrückung der  Frauen. Rasuren fallen ja für beide Geschlechter gleichmassen an. Bei uns Herren im Gesicht, bei den Damen an Beinen, Zähnen und in dem Bermudadreieck, wo jetzt u.a. auch Steuermittel verschwinden. *Können Frauen unliebsame Dinge eigentlich auch auf den Sack gehen?          

Was ist nur los auf dieser Welt? Überall wird politisch gezündelt. In allen Ecken brennt es lichterloh, in anderen Gegenden ersaufen sie und wir, wir haben die FDP!

07.09.: Schlagabtausch im Bundestag. Man sollte es nicht glauben, dass die CDU jemals an der Regierung war. Ich würde mir wünschen, dass in diesen Zeiten lieber gemeinsam in das Füllhorn der Hilfen geblasen wird!

Schau an, schau an, der kleine Jens, der alte Spähner, hat nach seinem Corona-Desaster aber auch schon wieder große Klappe. Da sind sie halt alle völlig sch-merz-frei, die Politiker!

Frage an alle: ist „Gemeingut“ jetzt eigentlich gemein oder gut?

Die Branche feiert sich selbst. Der Deutsche Fernsehpreis, treffender Fernsehscheiß! Tristesse im Altersheim. Es gibt vier Kategorien von Anwesenden: die Gewinner irgendeiner Kategorie, die Laudatoren, die Jury und die Vortragenden. Wer jetzt noch nichts abgestaubt hat, der erhält den Johannes Heesters Gedächtnispreis für sein Über-Lebenswerk. Na dann – hoch die Schnabel-Tassen!

Jetzt sind die medizinisch angehauchten Leser gefordert. Sind bei dem russischen Sauron die Neuronen im Hirn durch den Heiligenschein total verschmort? Der ist vom Friedensnobelpreis so weit entfernt, wie bei den Katholiken der Synodale Weg von einer ordentlichen Aufklärung der höllischen Missetaten!

Landauf, landab schmeißen sich ja unsere Kirchenfürsten ordentlich ins Zeug. Welche Beiträge sie denn zur Energiekriese leisten wollen. Pluspunkte sammeln! Sie sollten sich lieber mit solcher Intensität um die Aufklärung ihrer Sexskandale kümmern. Das würde doch die Herzen der Gläubigen erwärmen!

Jetzt wühlt der Ankündigungs- und Wendehalsfürst aus dem Grauenland, Dr. Marcuse Söder, auch noch in der untersten Schublade Gemeinheiten empor. Seine persönlichen Beleidigungen gegenüber dem “Haarschnitt“ von Frl. Hofreiter sind nur noch peinlich und inakzeptabel! Diese Bierzeltpolitik ist absolut unterstes Niveau und eigentlich nicht mehr zu unterbieten.

Gewissens-Bisse plagen mich nun schon die gesamte Grillsaison über. Ganz abgesehen davon, dass ich allen Unkenrufen zuwider weiterhin Tierisches bevorzuge, bleibt die Frage unbeantwortet: welches Medium ist das richtige? Grillen mit Gas, das kann sich keiner mehr leisten. Mit Strom macht die Wurst auch nicht fetter. Und Holz-Kohle – da belaste ich zudem auch noch das Klima.

Welch` grandiose PR-Aktion der Kicker. Mit dem Zug und dem Rollköfferchen (selber gezogen!) nach Leipzig zum Länderspiel. Wahrscheinlich führte die damit verbundene Beanspruchung zu dem peinlichen Auftritt!? Es sei allerdings nachgefragt: der Bus „Die Mannschaft“ war auch Vorort. Fuhr der Bus als Leerfahrt parallel nach Leipzig? Und, hat der DFB ordentlich ein Gruppenticket gelöst?

Apropos Mannschaft. Das Damenteam ist doch auch eine Mann-schaft. Wo bleibt denn da die korrekte Genderei?

Der Silvio, die alte Maske. Verzieht keine Miene nach dem Wahlsieg in Italien. Und sieht immer so aus, als ob er gerade aus der Augsburger Puppenkiste getürmt sei.

Die Bierzelte sind ebenso voll, wie die Gäste darin. Es ist Oktoberfest und Wasen. Schon beim Anblick der Szenen bekomme ich Herpes.

Da wir schon bei Bierzelten sind…Friede-Rich Merz, der asoziale Sylttouri, rudert kräftig zurück. Nein, nicht von Sylt, von da fliegt er lieber zurück.

Am Ende des Monats bin ich auch am Ende mit meinem Latein. Teil-weise habe ich wieder nur noch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Jetzt setze ich alles auf den goldenen Oktober!

B(l)eisetzung

Was für ein angelsächsisches Trauerspiel, bis her Royal Highness heute, am 19.09.2022 um 18:00 Uhr (MEZ) automatisch in die letzte Ruhestätte abgetaucht ist. Mein Respekt gilt all den Trauergästen, die diesen Tag schadlos überstanden haben. Besonders denen mit schwacher Blase.

Der britische Automobilclub sendet weiterhin stündlich Suchmeldungen, weil diverse Briten schon seit Tagen vermisst werden. Die Menschenstaus beginnen sich langsam aufzulösen, nachrückende Korsoschaulustige haben den Überblick verloren: wer kondoliert noch und wer ist schon für das Korso des Leichentransportes vor Ort. Die privaten Medien haben bereits Verträge für Reportagen mit betroffenen Trauernden abgeschlossen, die einzelne, schwere Schicksale beim typisch traditionellen Queueing erlitten haben. Sie werden im Vorweihnachtsprogramm zur Prime Time gesendet. Oder in der Mediathek. By the way, wir sollten uns jetzt auch schon langsam auf die Jahresrückblicke einstellen. Jokannes Bpunkt Kerner ist bereits in Ha(l)bacht.

Sicher werdet ihr euch wundern, warum steht in der Headline ein (l) in Klammern? Die Frage ist berechtigt! Wer also den Übertragungen nicht Vollzeit beigewohnt hat und dadurch Wesentliches verpasst hat, dem sei geschrieben: Der Sarg ist mit Blei ausgeschlagen! Bereits vor 30(!) Jahren! Den Grund müsst ihr allerdings selber googeln. Vielleicht, damit Sie nicht wieder aufersteht. Oder ganz simpel, dass man den Sargträgern körperlich die Schwere des Ereignisses klarmachen möchte.

Sie hatte ja nun eigentlich nix zu sagen und schon gar nichts zu entscheiden. Aber, Sie war doch echt knitzig (Ostwestfälischer Spezialausdruck!). So trug Sie z.B. ein blau/weißes Kostümchen zum Brexit. Oder noch geiler: beim Staats-Besuch des Wahnsinnigen aus den USA, durfte er nicht mit Ihr in der Kutsche fahren. Gehört sonst gerne zum offiziellen Protokoll. Und dann die Broschen mit den geheimen Botschaften. Z.B. ein Geschenk von Obama, sowie die „Sapphire Jubilee“ aus Kanada. Oder die „Burmese Ruby Tiara“, deren 96 Rubine das Böse und Krankheiten fernhalten sollen! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! So klein wie Sie war, aber einen Arsch hatte Sie in der Hose (im übertragenen Sinne)!

Heute nun, am 19.09.2022 sind sie alle gekommen. Gekrönte und betuchte Häupter, waschechte Demokraten und Waschlappen. Nur der russische Sauron aus Mord-or und sein Furunkel vom Verdauungstrakt, der Ork aus Weißrussland sind unerwünscht.

Ihre Majestät wird auf einer Lafette transportiert und auf einem Katafalk positioniert. Katafalk ist das Gegenteil von Katapult. Nur eben in die entgegengesetzte Richtung.

Damit die Zuschauer in den Warteschleifen nicht vergreisen, wurden in den Kirchen leichte Rechenaufgaben eingeblendet. Beispiel: Psalm 42:1-7 = 35 (merke: Punktrechnung vor Strichrechnung!) Die Ergebnisse wurden keiner pädagogischen Prüfung unterzogen, da man politische Konflikte wegen mangelnder mathematischer Kenntnis verhindern wollte.

Nun ist es vollbracht. Die königlichen Insignien haben ihren Besitzer gewechselt und die ganze Entourage wird drei Kreuze schlagen, dass das imperiale Spektakel überstanden ist. „It`s all over now, baby blue!“

M-ein Nach-Ruf

Ihr müsst schon entschuldigen, dass mein Nach-Ruf erst jetzt erscheint. Aber, ich hatte echt keine Zeit! Ich war gefesselt vor dem Fernsehen, um stundenlang live auf den Transport der Verstorbenen und den andächtig folgenden Trauerumzug zu starren. Zu meiner Schande muss ich gestehen – ich war zwischendurch zweimal pinkeln. Zurück auf dem Sofa stellte ich dann mit Erstaunen fest: ich hatte nichts, aber auch gar nichts verpasst! Theoretisch hätte ich auch Einkaufen gehen können oder Joggen oder Rasenmähen.

Meine Hochachtung gilt den Moderatoren, die mit gedämpfter Stimme Historisches kundtaten, familiäre Zusammenhänge zerpflückten, Wohltaten zelebrierten und Missetaten geißelten. Reporter Vorort interviewten andächtig immer wieder Trauernde, vor wieviel Tagen sie bereits angereist waren und wie ihre weitere Lebensplanung aussieht. Jetzt, wo Lisbett tatsächlich nicht mehr ist. Ich muss gestehen, auch ich hätte nicht gedacht, dass sie überhaupt einmal das Zeitliche segnet.

Nahezu alle Sender zelebrierten in epischer Länge die pausenlosen Wartezeiten zwischen nichts und gar nichts. Kaum war man in einen tranceähnlichen Dämmerzustand abgedriftet, erschienen neue Königshausexperten aus den Gruften und Kerkern der Adelssitze, um Unwissenswertes aus Schlössern und Burgen (Castles) zu berichten. Wovon leben diese Heerscharen von erlauchten Berichterstattern der Wohlgeborenen zukünftig? Und warum sprechen sie mit derart zurückhaltender Stimme, wie es sonst nur bei Liveübertragungen von Dressur-Reitveranstaltungen üblich ist, um die Pferde nicht zu erschrecken? Als ob die Fernsehen sehen würden! Nicht nur diese Frage ist bis Dato ungeklärt. Ebenso das Mysterium, ob für Notfälle, also Krankheiten, Unfälle oder Attentate, auch ausreichend blaues Blut für den Adel in Konserven gelagert wird. Und, fällt die Küchenschlacht, sowie Bares für Rares schon wieder aus? Oder, um wieviel Prozent schmälert sich das Bruttosozialprodukt, durch die körperliche und geistige Abwesenheit am Arbeitsplatz, bis das Senden der kilometerlangen Kondolenz-schlange abgeschritten ist?

Nun, es ist ja auch noch lange nicht das ersehnte Ende der Halbmastfahnenstange. Auf uns wartet noch die Beerdigung selbst. Millionen Neugierige können es kaum erwarten: was trägt Kate heute für einen Hut und von welchem Schöpfer ist denn das Kleid? Schwarz steht ihr gut.

So, muss noch schnell ein paar Tütchen Chips kaufen, um für die Stunden der royalen Beisetzung vorbereitet zu sein. God shave the King!

MRB August 2022

August, der Monat des politischen Sommerlochs. Hinterbänkler und Politiker, die in Bälde gewählt werden wollen, nörgeln in der Presse mit immer neuen Ideen und Forderungen. Mehr hiervon, weniger davon, das geht so nicht und das fehlt mir noch!

Sportlich starten möchte ich in diesem Monat mit einem neuen Highlight. Gesucht wird jeweils „Tor des Monats“. Verständlich, dass er / sie / es erst ganz am Schluss gekürt wird. Geklärt werden muss auch die Frage: wie heißt die weibliche Form von Tor? Die Tor*inne? Vorschläge werden gerne entgegen genommen!

Aus den Tiefen der Vulkan-Eifel taucht Andrea Banahles wieder auf. Hat sie in den vergangenen Monaten eigentlich Hartz IV bezogen?

Liebe Genderer und Gendererinnen, warum thronen in den Chefetagen der Götter eigentlich nur Männer? Die Drei Faltigen, Zeus, Shiva, Buddha, Allah, Jupiter, Odin, Ra, Brahma, Rama, Krishna, Manitu, Mammon etc. Da könnte man doch glatt, wie die Furie, aus der Haut fahren! Ich fordere eine Frauenquote im Himmel und was weiß denn ich wo noch überAll.

Auch im ZDF kennt das Grauen zur Prime Time am Samstagabend kein Erbarmen! 30 Jahre Andrea Berg. Für mich besteht die wahre Leistung darin, dass man über einen so imens langen Zeitraum, mit so wenig Worten und Noten immer noch Varianten erfindet. Obwohl, eigentlich hört sich doch leider alles entsetzlich gleich an.

Bei meinen literarischen Streifzügen durch die Gruselkabinette der Poesie habe ich folgendes Schmankerl ausgegraben: „Die Wundertüte – Und ich sage euch: es werden sich alle Tüten dieser Welt wundern!“

Böse Zungen behaupten, dass die Kardaschian-Mädels jetzt ohne Krankenschein auf die Straße kacken dürfen. Da sie als Brauereipferde eingestuft wurden.

Wie bemerkte Karl Valentin doch so treffend: „Der Mensch an sich ist gut, nur die Leut` san schlecht!“

Ich bin wieder zurück! Da ist man mal ein paar Tage im Urlaub und der erste morgendliche Blick in die Zeitung haut einem die ganze Erholung um die Ohren! Da haben doch die Grün-Schwarzen in Baden-Würstchenberg sage und schreibe mit über 10.000 neuen Beamten die Bürokratie beflügelt! Schließlich müssen die 150 Seiten Formulare, die z.B. ein Ukraine-Flüchtling abarbeiten muss, ja auch verwaltet werden. Und in dem Land der unbeschreiblichen Möglichkeiten hat eine Schulbehörde die Prügelstrafe wieder eingeführt. Willkommen im Mittelalter!

Apropos Urlaub – hier meine bemerkenswerte Erkenntniss: Warum heißen Lachmöwen = Lachmöwen? Weil Lachmöwen sich kaputtlachen, wieviel wir Menschen für ein Fischbrötchen bezahlen! Sie holen es sich ganz einfach von den flanierenden Touries.

Unser Strandkorb hatte die Nr.125. Das konnte ich mir besonders gut merken, weil zur selben Zeit Maggi seinen 125sten Geburtstag feierte. Auch in diesem Jahr trägt man sogar vermehrt Hund. Das Maß aller Hunde ist so genormt, dass sie, die Hunde, in jede Louis Vuitton Tasche passen. Schon auf dem Parkplatz zum Strand prangte der Hinweis, dass der Hundestrand ausgebucht ist. Ein Zeichen dafür, dass selbst bei Ebbe die Hundeflut über alle Ufer schwappt.

Da wir schon beim Tragen sind. Uniformität, genannt Mode, ist allgegenwärtig. Während in den Jahren zuvor die wallenden Over Size Gewänder der Damen mit Prints ähnlich Delfter Kacheln (nicht abwaschbar!) bedruckt waren, lieh man sich diese Selbstdarstellungssaison Motive aus dem Tierreich. Giraffenhals-Optik für die Lauchfiguren oder Zebra-Hinterbacken für die Addipösen standen ganz hoch im Kurs. Sie machten die lange Jahre vorherrschenden Leopardenfelle vergessen. Auch florales Bienenblumenwiesen-Design war reichlich gesät, sowie luftig leichte Häkelvariationen, die zwischen Brüsseler Spitze und Fischergrundschleppnetz verknotet sind. Dahinter verbirgt sich der passende Hubraum zum Fahrzeug. Alles unter 8 Zylinder bzw. 500ccm gilt als Bobby Car. Nur wer sich in einen gemieteten E-Smart zwängte, wurde, ohne ein Wort der Rechtfertigung, als Eingeflogener respektiert. Wie dereinst Friede-rich Merz.

Welche Hinkucker werden uns in der neuen Urlaubsperiode bescheren? Vegane Elefantenrüssel oder – beine als Hosenbeindruck? Womöglich Hyänengeläuf oder Kängurubeutel als ultimative Strandtasche? Selbstverständlich fair erlegt, gewebt, genäht und gehandelt, sowie biologisch, gendergerecht und artenschutzmäßig abbaubar.

Man ist süchtig auf Sylt! Geltungssüchtig! Und die Infektionsgefahr ist exorbitant, latent und akut allgegenwärtig. Als Faustregel gilt: je teurer die Klamotte, desto größer prangt das Label vom Kopf bis zum Fuß! Schade nur, dass sie nicht auch den Geist verhüllen, vernebelt ist er ja bereits.

Äußerst erfrischend waren die Punks in Westerland. Dank 9€-Ticket bevölkerten sie den Minipark gegenüber dem Ratloshaus. Auffälligstes Utensil war der geschnorrte Einkaufswagen, der gefüllt mit Leergut und allerlei Fastfood-Verpackungsmaterial von Fischstäbchen bis Pizza-Frutti di Mare und Bierdosen, die vor den phantasievoll gestalteten Unterkünften geparkt waren. Komplementär zu den edlen hellblauen Kaschmirpullovern warben pinkfarbene, feinsandstrandgelbe, knallgrüne und sturmflutblaue Haarkreationen für ein freies Leben unter nicht wirklich Gleichgesinnten. Obwohl – die verschlissenen Netzstrumpfhosen der Punker*innen durchaus für einen neuen Trend her-angezogen werden könnten.

Meine Urlaubs Resümees: 1.) Die Straßen sind inzwischen voller Camper und Wohnwagengespanne und behindern den fließenden Verkehr. Also mich! 2.) Im Gegensatz zu den SUVs geiselt niemand deren Schadstoffausstöße, mit denen sie ganze Südseeatolle versinken lassen. 3.) Wer knipst eigentlich das Licht am Ende des Tunnels aus?

Und es sinkt für sie, das Niveau! Für eine Verbraucherinformation des Toom-Marktes singt jetzt unser WM-Held Basti Schweini unter der Dusche „Mr. Vain“. Sprechen durfte er ja bisher in der Reklame sicherheitshalber nicht. Unverständlich. Und, mal ehrlich, ohne seine Frau Ana Ivanovic, quasi als optischer Libero*, würde er doch heute noch Chips anpreisen. * Wie ist eigentlich die weibliche Form von Libero? Libretti oder Liberonette oder so?

Also dann: morgen ist Herbstbeginn! Ach ne, heute!                        

MRB Juli 2022

Man kann nur hoffen, dass die zweite Jahreshälfte besser wird!

Beginnen möchte ich gleich mit einem Highlight. Der Lindner, der Herr der fremden Gelder, legt sein Budget für 2023 vor. Eigentlich alles beim alten, wenn nicht erstmals der Haushaltsplan auch digital zur Verfügung stehen würde. Gratulation! Eine Behürde ist nun doch überraschend im digitalen Zeitalter angekommen. Dass ich das noch erleben darf!

Da wir schon mal bei Christian Lindner sind, dem alten Bankrotteur, hoffentlich hat er seine überkandidelte Angeberhochzeit auf Sylt auch ordentlich im Staatshaushalt berücksichtigt? Oder zahlt er womöglich die notwendigen 160 Sicherheitskräfte, wie Scharfschützen etc., aus eigener Tasche?

Es ist einfach unerträglich: Herzkranke Kinder können nicht behandelt bzw. gerettet werden, weil medizinische Produkte nach neuem EU-Recht neu zertifiziert werden müssen. Selbst wenn sie seit Jahren erfolgreich eingesetzt wurden. Und, wie kann es anders sein, das kostet nicht nur viel Geld, sondern auch jede Menge Zeit. Kinderherzen bleiben also an bürokratischen Hürden hängen. Welch eine Schande!

Frage an alle faunaaffinen Leser: wann haben Eintagsfliegen einen Onenightstand?

Na wunderbar! Das Zuwanderungsrecht soll kurzfristig deutlich vereinfacht werden. Könnte man im Zuge dessen denn nicht auch unser aller Bürokratie vereinfachen? Wir hatten bereits diesen Monat traumatische Erlebnisse mit diversen Ämtern!

07.07.: Der britische Lügenbaron Boris Johnson tritt in kein Fettnäpfchen mehr, sondern zurück. Endlich!

Das russische Kriegstreiber-Schandmaul Lawrow verkriecht sich nach inszenierter Presseselbstdarstellung für die heimischen Medien. Ziel erreicht! Danke G20!

Fairness beim Sport geht so: Man besticht durch einnehmende Machenschaften, stopft sich die Taschen voll mit Millionen und fühlt sich noch im Recht. Ach ja, im Fußball gilt ja das sogenannte „Financial Fair Play“. Deshalb kann sich auch der mit Milliarden verschuldete, ehrenwerte FC Barcelona u.a. Lewandowski für 50 Millionen plus Monatsgehälter in Millionenhöhe leisten. Und die armen Schlucker in der Südkurve grölen Ole!

So ist das mit den CSU-Politkern Nüßlein + Sauter – sie stopfen sich ungeniert, als Pandemiegewinnler und Kraft ihres Amtes, die Taschen mit Hunderttausenden voll, werden freigesprochen und dürfen das ergaunerte Geld auch noch behalten. Bravo!

Die zweite Hälfte des Monats steigert sich mit lebenswerten News. Die neue Seite begrüße ich deshalb mit der Nachricht: Harald Glöökler ist nicht unheilbar krank!

Just hinterher noch die Erkenntnis des Monats: keine Stilikone ohne Silikone!

Toilettenpapier hamstern ist out. Heizlüfter und Radiatoren sind in. Man weiß ja nie, was der Winter so bringt, und was der Russe nicht mehr bringt. Mein Rat: die zurzeit im Überfluss verfügbare heiße Luft (meteorologisch wie politisch!) einfrieren und an kalten Wintertagen zum Heizen verwenden! Dieser gute Rat ist sowohl kostenlos, als auch umsonst!

Juhu! Wir sind Fußballweltmeister 2022!!! 5:4 nach Elfmeterschießen gegen Argentinien! Leider „nur“ im E-Kicken.

Es ist endlich geschafft! Mein letztes Ticket vom 70er Geburtstag ist abkultiviert. „Basel Tattoo“ – echt klasse! Auf der Suche nach einem kurzwegigen Parkhaus landeten wir in einer Halle, reserviert für Busse. Die nette, adrette Kontrollöse wollte unseren SUV partout nicht als Bus anerkennen. Hat dann aber doch geklappt. Also in einem anderen Parkhaus. Man muss sich halt in Geduld üben. Nachdem 100 rockige Schotten mit Dudelsäcken rumgedudelt hatten, hopsten ebenso viele Highland-Schönheiten synchron in traditionellen Kostümen rum, die mich an unsere Geschirrhandtücher erinnerten. Also nicht die Schottinnen natürlich! Was unter diesen Röckchen, auch Kilt genannt, getragen wird, wenn überhaupt, konnte ich bisher noch nicht recherchieren. Und ob sie daheim die Hosen anhaben ebenfalls nicht.

Das Blatt hat sich gewendet. Es überwiegen wieder einmal die Bad News. Zehn Jahre Tinder bedeuten Hochkonjunktur für Fotoshop und Ghostwriter!

Wer die Qual hat vor der anstehenden Wahl. Dr. Markuse Söder tingelt und ätzt mit seinen Spießgesellen und Vasallen durch die Bierzelte in Finsterland. Der Ankündigungsweltmeister wird uns wohl noch bis zum Wahlsonntag 18:00Uhr weiter beglücken. Den Symbolen der drei Affen folgend: nix sehen, nix hören, aber was sagen! Vom vierten Affen hätte er sich mal besser die Deutung aneignen sollen! Dieser bedeckt sein Geschlecht. Dann hätte er jetzt wohl kaum eine uneheliche Tochter. Und das im christlichen Bayern. Mutter Bavaria würde aus dem Dirndl fahren!

Wenn wir schon bei den Primaten sind: Affenpocken, Affenhitze, Affentheater.

Dieter Wedel ist gestorben. Jetzt wedelt er nicht mehr! Man weiß ja echt nicht – hat er, oder hat er nicht?! Der vierte Affe wäre auch hier von Nöten gewesen. Sechs Kinder mit sechs Frauen, das ist doch eine echte Lebens- und Liebesleistung.

Bella Italia ist wieder einmal ohne Regierung. Echt dragisch!

Uns Uwe ist tod. Möge er erfolgreich das Himmelstor stürmen!

Wissenswertes aus der Welt unserer Behürden. Der reine Wahnsinn ist die aktuelle Grundsteuererklärung. Sie soll im Netz erfolgen. In Deutschland, dem Land der digitalen Ahnungslosigkeit. Von 600 Verwaltungsleistungen sind gerade einmal 80 digital verfügbar.

Wusstet ihr, dass es eine „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ (BZgA) gibt. Sie lag wohl seit zwei Jahren im Wachkoma?

Dafür wandelt das „Bundesamt für Strahlenschutz“ ins Licht der Öffentlichkeit und fordert mehr schattige Plätze.

Ich kann meine Freude kaum zähmen – sie ist zurück, Helene Fischer, Putins Rache, bei Florian Silbergrausen. Also nicht im wahren Leben, nur zur Show. Und sie senkt dadurch den Alterschnitt der Mumien dramatisch!

Es kam, wie es kommen musste!  So bescheuert können nur Behürden sein! Andreas Scheuer, unser aller EX-Verkehrtminister wirkt noch nach. In der Schwabenmetropole sollte es neue Ampelmännchen geben. Nein, nicht wie die Edelgender*innen jetzt aufjubeln, nein, das Äffle und das Pferdle sollen es sein. Und auch hier nur die maskulinen Vertreter der Gattung. Man fürchtete von Amtswegen, man würde die Passanten verwirren. Ob nun Affen außer nicht hören, sehen und sprechen jetzt nicht auch noch stehen bleiben müssen, oder ob man im leichten Trab die Trasse überqueren darf. Ein wahrlich salomonischer Kompromiss hielt Einzug in den Verkehr: es wurden zwei Ampeln installiert. So werden wir immer wieder zum Affen gemacht!

Mancherorts ufert die ganze Genderei aus. In Freiburg wollen sie jetzt Menstruations-Artikel kostenlos anbieten. Weil die armen *Innen doch so benachteiligt sind. Geht es eigentlich noch? Demnächst werden wohl auch noch Krampfadern und Orangenhaut auf Staatskosten entfernt.

Leute, gebt Gas beim Gassparen! Nehmt Streichhölzer statt Feuerzeuge. Grillt mit der guten alten Holzkohle. Und wenn ihr eure Wohnmobile über den Gotthard gewuchtet habt, dann kocht mit Lachgas. Das ist wenigstens witzig!

Schade, aber englische Fußballmann/frauschaften gewinnen halt immer nur mit Beschiss. Schon 1966 das gegebene Nicht Tor und jetzt ein nicht gegebener Elfer, eine nicht geahndete Tätlichkeit, sowie diverse, dramaturgisch einwandfreie Flugeinlagen. Genannt Schwalben. Das ganze gespickt mit einer unerfahrenen Schiri*in aus der Ukraine. Nur weil das Land gerade jede Unterstützung braucht. Schade drum!

Ich bin fest überzeugt: der August wird es richten!

MRB Juni 2022

01. Juni: Meteorologischer Sommeranfang. Da erscheint mir die Sonne gleich viel strahlender.      

02. Juni: der Tag der Fürsten! Themseelli feiert ihr 70jähriges Thronen und der Allumfassende, der Adler, der Starke, der Cheruskerfürst Armin seinen Namenstag! Was haben wir ihm nicht alles zu verdanken? Hat er uns doch 9.n.Chr. die Römer vom Halse gehalten – in der legendären Varusschlacht. Apropos, in Persien heißt Armin übrigens „der Sohn eines Königs“!  Also bitte!

Bei den ganzen Debatten um die Lieferung schwerer Waffen und das „Sondervermögen“ zum Stopfen der Socken in der Kleiderkammer, kommt es mir vor, als ob die CDU/CSU seit Jahrzehnten nicht mehr an der Regierung war und noch nie eine Verteidigungsministerin hat exerzieren lassen. Da frage ich mich allen Ernstes, ob mancher*in nicht erst im Juni, sondern schon im Merz den Kopf nur hat, damit es nicht in den Hals regnet.

Die Klasse der Verkehrtminister hat parteiübergreifend nicht signifikant an Niveau verloren. In einer in Auftrag gegebenen Studie wurde festgestellt, dass im Schnitt Motorräder lauter sind als Autos. Dieses Ergebnis war doch sicher ein paar hunderttausend Euro wert!

Im Land der unbegrenzten Dämlichkeiten befinden sind halbautomatische Waffen auch in Kinderhänden. Legal! Hunderte von Millionen. Könnte man sie nicht sinnvoller den Ukrainern überlassen, bevor man sich selber gegenseitig umbringt?

Kausale Zusammenhänge per excellence. Der Staat, also indirekt wir, fördern die Spritpreise, die wir zu zahlen haben. Die Ölkonzerne nutzen dies schamlos aus und bereichern sich ungeniert auf unsere Kosten. Aber: dadurch dass der Spritpreis hoch bleibt, sprudeln auch die Steuereinnahmen weiter. Linke Tasche -> rechte Tasche? Falsch! Dazwischen erodieren die Gelder durch die Bürokratie. Ordnung muss sein!

Na endlich! Blatter und Platini kommen vor den Kadi! Wenn es gut läuft, ziehen sie dem Infantini auch noch die Hammelbeine lang! Obwohl die Beine? Besser wären die gebenden und nehmenden Hände. Angeblich hat Infantini ja die beiden Ganoven angeschwärzt, damit er geschmeidig an deren einträgliche Geldsäcke kommt. Wie treffend brachte es doch Bert Brecht auf den Punkt: „Wenn ein Freund geht, schließe die Tür. Es könnte kalt werden.“

Was für ein unbeschreiblich unfassbares Glück! Stefanie Hertel geriet beim Rafting in eine lebensungefährliche Situation und wurde von ihrem Schlafkamerad gerettet. Glücklicher Weise war ein Kamerateam dabei!

Erst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu! Jahrelang habe ich versucht Karten für ein Rammstein-Konzert zu bekommen. Und als ich 2019 dann endlich das Glück hatte, dann kam Corona. Doch am 10.06. war es soweit! Stunden vor Beginn schwadronierten Fangruppen durch Stuttgart. Alle, wirklich alle in Merchandising-Kutten. Ich selbstverständlich auch. Einlass, Personenkontrolle – alles lief perfekt. Allerdings musste man für ein Bierchen 1 1/2 Std. anstehen. Mindestens. Ach ja, für Stadionwurst und die neusten T-Shirts ebenfalls. Aber das nur nebenbei. Im Stuttgarter Kessel brodelte es ab 19:30 Uhr. Überflüssigerweise hatten wir einen Sitzplatz erworben – allerdings erwiesen sich 50.000 textsichere Hästräger als absolut standhaft. Textsicher schön und gut – allerdings die Stimmen variierten – vom ägyptischen Eunuchenchor bis Don-Bass*. Um es in einem Satz vorwegzunehmen: Ein Hammerkonzert! Bässe und Drums sorgten ca. 2 Stunden dafür, dass Trommel- und Zwerchfelle gegerbt wurden. Bei Gebissträgern*innen kamen ganze Brücken zum Einsturz, Herzschrittmacher hinkten dem Takt ständig hinterher und Inkontinentzler*innen freuten sich über eine kostenlose Beckenboden-Massage. Die Pyroshow war trotz explodierter Energiepreise bombastisch. Nein, der Älteste war ich nicht. Und ja, wenn ich noch einmal an Karten kommen sollte…                          *böse, ich weiß, aber es zwängte sich mir unwiderruflich auf.

In Ohio dürfen jetzt Lehrer*innen bewaffnet in den Unterricht. Um die Schulen sicherer zu machen. Das ist doch an Hirnlosigkeit nicht mehr zu überbieten!

Als Kleriker bin ich ja nun nicht gerade bekannt. Deshalb auch diese unbedarfte Frage zu Fronleichnam. Mit Frondiensten hat es offensichtlich nichts zu tun. Soviel ist klar. Aber in Zeiten von allerlei sonderbaren Essgewohnheiten sei die Frage erlaubt, ob es denn wohl vegane Hostien gibt? Schließlich werden ja der Leib Christi und sein Blut zum Verzehr angeboten.

Wenn die Inflation so weiter steigt, dann benutze ich zukünftig 5 € – Scheine anstatt teureres Toilettenpapier!

Inflationär sind auch die Ausscheidungen der privaten Degenerier-TV-Anstalten. Seit ewigen Zeiten werden wir mit dämlichen Rate-, Koch- und Talkshows zugemüllt, jetzt katapultiert RTL uns auch noch auf tierisches Niveau: „Top Dog Germany – Der beste Hund Deutschlands“. Fehlt nur noch, dass unsere Heidi moderiert.

Symbolisch lasse ich einen doppelten Urlaubs-Absatz! Um mich gesund aber verarmt zurück zu melden. Aus dem Land der Schühchen, Kleidchen, Pasta und des Aperol – was will man Meer? Da cruist man so entspannt durch das Alpenland, passiert die Grenze bei Basel und ganz offensichtlich schlägt das Virus unmittelbar hinter dem Schlagbaum erbarmungslos zu! Das Vollgasvirus! Blinken, Hupen, Drängeln und Schnibbeln auf Teufel komm raus! Aller Verstand scheint augenblicklich in den rechten Fuß zu rutschen – im Schädel bleibt nur gähnende Leere.

Das war bei Hubertus ein prächtiger Blattschuss! War Hubertus Heil (Sozialdemokrat) auch im Tessin in Urlaub? Oder wie kommt man sonst auf so eine verbumfeite Idee, ausgerechnet Türken als Sicherheitspersonal auf unseren Flughäfen auszubilden und einzusetzen? Und da wir schon beim Kofferchaos gelandet sind, dass wir Deutsche nach der Pandemie mal wieder in den Urlaub fliegen wollen, das war doch nun wirklich absolut nicht vorhersehbar! Oder? Jetzt hallt der Hilferuf nach dem Staat wieder durch die Abflughallen. Also der Ruf nach uns. Daraus ergibt sich doch die konsequente Frage: Können wir uns denn nicht gleich selber abfertigen?

Mein Herzenswunsch nach totaler Gendergerechtigkeit präsentiert euch hier und jetzt eine Variante zum Schmunzeln: Innen*politiker*innen!

Dem habe ich nun wirklich nix weiter hinzuzufügen. Und so endet das erste Halbjahr unspecktakulär.

MRB Mai 2022

Der Mai ist gekommen, die Opposition schlägt aus! Vorne weg prescht, wen wundert es, Dr. Markuse Söder! Ganz logisch hätte er, wie generell von ihm verkündet, alles nicht nur anders gemacht, nein selbstherrlich auch besser! Im Schutze und Sog des Windschattens folgt die Schar der ewig rückwärtsgewandten Propheten. Wie sich in diversen Nach-Richtungen mittlerweile herumgelesen haben müsste – bin ich nicht wirklich der glühendste Verehrer vom SC-Holz. Aus gegebenem Anlass und gebührendem Ernst der Lage, muss ich nun doch einmal eine Markus Lanze für unseren Kanzler brechen. Leider hat sich auch die gesamte Presse auf den Zögerling eingeschossen und sein bedachtes Handeln als Führungslosigkeit gegeißelt. OK, man hätte es viel besser kommunizieren können, ja müssen. Dennoch: Stellt euch nur einmal vor, uns würden auch russische Raketen um die Ohren fliegen! Dann hätten dies die Klugscheisser und Besserwisser garantiert ebenfalls schon längst vorhergesehen. Wenn man sich, ohne gleich wieder in das mittlerweile übliche Geheul und Gejammer einzustimmen, einmal mit den Fakten beschäftigt hätte, dann sieht es nun doch sehr überzeugend aus. Alle westlichen Partner beginnen nahezu zeitgleich und beeindruckend abgestimmt mit der  Ausbildung und Lieferung schwerer Waffen. In Anbetracht der enormen Gefahren, die diese Entscheidungen für die westliche Welt bedeuten könnten, der einzig richtige, sichere Weg. Die schwerste Waffe der Opposition, Friede-rich Merz macht sich ins Kriegsgebiet auf. Und die Frage sei erlaubt: Wem, außer ihm, bringt das jetzt was?  Ach ja, es sind Wahlen, da kann man sich ja als Staatsmann zu profilieren versuchen. Rücksichtslos, auch wenn unser Staatsoberhaupt brüskiert wurde. Jetzt plustert er sich auch noch als legitimer Reservekanzler auf.

Auch auf deutschen Straßen tut sich am 1.Mai wieder Unerträgliches. Rechte und linke Deppen tragen wieder Masken! Nachdem sie sie ja vor ein paar Tagen erst aus Protest gegen eine Maskenpflicht demonstrativ verweigert hatten.

„Freies“ Recht für alle! In Göttingen dürfen jetzt alle Menschen oben ohne in die öffentlichen Bäder. Wie tief sind wir denn nun jetzt gesunken? Also bitte, natürlich nicht bezogen auf die Schwerkräfte der Obenöffentlichen. MeToo in Reinkultur! Witzig wäre doch auch, wenn die Herrlichkeit oben mit tragen müsste.

Neustart bei der CSU vor der Bayernwahl: „Vorwärts Leute, wir müssen zurück!“ Mit Mayer + B.Scheuert + Maskenbereicherer ist das ja wohl ein klassischer Fehlstart. Bedrohung der Presse und Meineid und Taschenvollstopfen – was will man mehr? Und jetzt auch noch Plagiatshuber!

Einerseits kann man die Ungeduld verstehen, andererseits wäre ein wenig Demut sicher angebracht. Für Andrij  Melnyk sei angemahnt: „Vor Inbetriebnahme des Mundwerks, Gehirn einschalten!“

Auf meinen erfolgreichen Expeditionen nach der Suche einer Gendergerechtigkeit stolpere ich immer wieder über Unverständliches. Bei dem Hinweis:  „…. fragen sie ihren Arzt oder Apotheker!“ Frage ich mich: Warum vermisse ich den Sturm entrüsteter Emanzen nach der weiblichen Fassung, die im Vorabendprogramm die Verbraucherinformationen zieren? Konsequenz meine Damen! Konsequenz!

Selbstverständlich, meine Herren, selbstverständlich erwarte ich auch für unser Geschlecht Gleichberechtigung in Wort und Schrift. Wie sollten wir es mit der maskulinen Form des Wortes „die Quasselstrippe“ halten? Der Quasselstripper?

NRW wählt. Hendrik Wüst soll es richten. Obwohl, bei den leidvollen Erfahrungen, die wir im Bund mit Verkehrsministern der Union haben machen müssen…….!

Der Kirchenfürst in Köln plündert schamlos den Klingelbeutel! Aus dem schmalen Töpfchen, gedacht zur Entschädigung der Geschändeten, ergaunert er 2,5 Mio. für ein Gutachten, um den o.g. Skandal zu vertuschen. Außerdem begleicht er aus dieser Kasse noch die Spielschulden eines Geistlichen mit 500.000,- €! Rien ne va plus!

Mein herzlicher Glückwunsch gilt dem FCB! Hat er doch am vorletzten Spieltag, einem Heimspieltag, mit schier unglaublichem Engagement und aufopferungsvoller Hingabe, dem potentiellen Abstiegskandidaten VfB, zum entscheidenden Punkt gegen den Abstieg verholfen. Und – dem Trainerfreund und Schlafkamerad aus Ausbildungszeiten einen jobsichernden Gefallen getan. Wenn das nicht fair ist!?

Meine musikalische Expertise ist einfach beeindruckend. Bereits vor Wochen habe ich „unseren“ Beitrag zum ESC einen unangefochtenen letzten Platz vor-gerichtet. Dass Ukraine gewinnt, auch das war vorauszusehen – selbst „unser“ Song hätte es in dieser Situation auf Platz 1 geschafft. Denn, wie sagt man doch so treffend:                        „ > 200.000.000 Fliegen können sich  nicht irren!“

Stellt euch einmal vor, Ohlaff Scholz könnte übers Wasser gehen. Was würde tags drauf in der Presse stehen? Jawohl: Seht ihr, schwimmen kann er auch nicht!

Weniger Heizen, langsamer Autofahren, kein Rindfleisch essen usw. sparen sollen wir an allen Ecken und Kanten. Mein Vorschlag: Schafft diese Bitcoins ab! Hier wird doch nur für Drogen-, Waffen- und Menschenhandel der Mafia, den Clans und anderen Verbrechern das Geld gewaschen. Sauber ist das trotzdem nicht! Und der Energiebedarf ist immens!

Täglich stolpern wir doch über die schier unüberwindbaren Hürden der Bürokratie. Alle Welt spricht von der Notwendigkeit Verfahren aller Art drastisch zu reduzieren. Aber, wer soll das denn ernsthaft in die Hand nehmen? Die Sesselfurtzer und Drehstuhlbeschwerer vom Amt? Auf europäischer Ebene durfte sich derzeit einmal Edmund Stoiber hochdotiert abarbeiten. Nach dem Problembär und dem Münchner Flughafen endete auch das im Chaos. Lasst doch einfach mich da mal ran!

Die Ampel setzt nicht nur Zeichen, sondern auch Modetrends: die Spendierhosen!

Man glaubt es ja nicht! Deutsches Recht als Lachnummer: Jeder Ehepartner hat das Recht auf Sex. Also ehelichen natürlich. Verweigert ein Partner ihn, kann er eingeklagt werden. Und, jetzt kommt der Hammer, ggf. per Beschluss vom Gerichtsvollzieher zur Ausübung gebracht werden. Flotte Dreier sind allerdings ausgeschlossen. Steht der Paragraph eigentlich im Verkehrsrecht?

Habt ihr es auch bemerkt? Ja, in Interviews hat es einen Kulturwandel gegeben. Das ätzende „Äh“, als Denkpausenfüller bzw. Keineahnungwasichvonmirgebensollfüller, wurde in die unterste Verbalschublade verbannt und das „Ja“ ist an seine Stelle gerückt. An den Inhalten an sich hat sich dadurch leider kaum etwas geändert, geschweige denn verbessert. Begriffsstutzige kreisen noch in der Lernkurve, verharren beim Ja-Äh, sind allerdings auf dem besten Wege sich dem allgemeinen Blabla anzupassen. Interviews, mit z.B. Fußballern, liefern die eindrucksvollsten Studienobjekte. Erstens, grundsätzlich dürfen nicht alle ans Mikrophon. Hier wäre das überholte „Äh“ noch das kleinere Übel. Die Auserwählten beherrschen das „Ja“ nahezu perfekt und können sogar die antrainierten Antworten in der Regel fehlerfrei abrufen. Selbst Basti Schweini darf in dem Werbespott(!) eines Baumarktes jetzt schon ein ganzes, zusammenhängendes Wort aufsagen: „Klar“.

MRB April 2022

April, April, da kann jeder machen, was er will. Selbst das Wetter reiht sich nahtlos ein. Schnee und Frost, den Pflanzen blüht nichts Gutes!

Auslosung der Fußball-WM im wüsten Wüstenstaat. Gibt es denn, um des Kaisers Willen, keinen besseren Los-Glücks-Feeerich als Lodda (Lothar Matthäus)? Und hatte der denn überhaupt Zeit? Muss der denn nicht seine nächste Scheidung und Hochzeit organisieren?

Die Volks-(Verdummungs)-Musik ist einfach nicht von dem Bildschirm zu verdrängen! Habe plötzlich und dennoch unerwartet „unseren“ Beitrag zum ESC gehört. Er hat ja garantiert wieder das Zeug zum unangefochtenen letzten Platz!

Dazu perfekt passend die Erkenntnis von Karl Kraus: „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!“

Kann man die Sympathisanten dieser Ausgeburt der Hölle,  dieses selbsternannten Friedensengel, die pro Putin demonstrieren, nicht einfach aus unserem Land jagen?! Wir würden gleich zwei Fliegen mit  einer Klappe erledigen! Wir könnten ihre leeren Wohnungen und Häuser ukrainischen Flüchtlingen zur Verfügung stellen und mit dem beschlagnahmten Geld etc. den Krieg beenden helfen?!

Der Nummernsalat schmeckt dem FCB nicht. Problem, die Hände haben nur zehn Finger. Bei erlaubten elf Kickern auf dem Feld benötigt man bereits einen Trainerstab, der wenigstens das kleine 1 X 1 beherrscht. Bei zwölf Akteuren kann es schon mal zu Verzählern kommen. Aber Schuld sind natürlich die anderen!

Jetzt schlägt sie wieder, die Stunde der Besserwisser und Klugscheisser!  Es wird in Leserbriefen und Kommentaren auf Teufel komm raus nachgetreten und verbal umsichgeschlagen. Man hätte doch wissen müssen und absehen können und seit Jahrzehnten reagieren müssen und überhaupt! Ja, hätte man sicher können. Aber war der eingeschlagene Weg nicht auch eine sinnvolle Möglichkeit Frieden zu erhalten? Mit dem fetten Arsch auf dem sicheren Sofa lässt sich prima, ohne jegliche Verantwortung zu übernehmen, rumkritisieren. Wie erbärmlich ist das denn?!

Auch das parteipolitische Gezänk um die Impfpflicht verdeutlicht es wieder einmal, dass es weniger um das Wohl des Volkes geht, sondern um Rechthaberei und parteipolitische Unterordnung. Wann wird endlich generell ein neutraler Bürgerrat zur Entscheidungshilfe etabliert?!

Man lernt ja nie aus! Oder sagt euch der Begriff „Beamtinnenzölibat“ genauer, „Lehrerinnenzölibat“ etwas? Nein, dann aufgepasst! 1880 verlor man im Deutschen Reich das Zutrauen, dass der Beruf der Pädagogin mit einer Doppelbelastung in der Ehe nicht vereinbar sei. Sollte also das Fräulein Lehrerin heiraten verlor sie nicht nur das Vertrauen, sondern auch den Beamtenstatus und den Pensionsanspruch! In der Weimarer Reichsverfassung (1919) wurde es wieder abgeschafft, 1923 wieder rechtskräftig, später abgemildert und 1957 endgültig für verfassungswidrig erklärt. Der männliche Lehrkörper hingegen setzte sich nach den Weltkriegen aus Einarmigen, Einbeinigen und Einfältigen zusammen.

Ostern ist lieb – Eierlikör auch! Die Häschen wurden gefangen, die Eier gefunden und nach dem Fasten durften wieder ungeniert Kalorien konsumiert werden und das Cholester*in beerdigt.

Neues aus dem Promizoo: Jonny Depp (wie der Name schon sagt!) hatte eine schwere Kindheit. Offensichtlich auch ein schweres Erwachsenleben.

Geld versaut den Charakter, heißt es doch. Da muss es im Säckel bei Xavier Naidoo ja ganz schön klamm aussehen! Bei dem radikalen Gesinnungswechsel!

Und weiter geht’s mit den Arroganzen. Alfons Schuhbeck hat steuerlich zu viel anbrennen lassen. Jetzt ist er bankrott und es qualmt Ungemach unter der Dunstabzugshaube hervor. U.a., wie er selbst mit seinen Kräutern falsch gewürzt hat. Dazu passend der Gruß aus der Küche von Paul Bocuse: „Ich koch nicht mehr. Ich trinke Champagner und zähle Geld!“

25.04.: „The Länd“ wird stolze 70 Jahre! Wir gratulieren ganz herzlich: Häppi Börsdäi!

Die steigenden Temperaturen lassen nicht nur den Wunsch nach Heldenzeugung wachsen, nein, auch animiert sie zu den ersten Radtouren. Blaue Bänder sieht man keine flattern, dafür blaue OP-Masken. Gleich die ersten Meter der Radwege laden zu einem aktiven Übungsparkours ein. Zur Stabilisierung des Gleichgewichtssinnes muss man zügig, aber mit der gebotenen Achtsamkeit, die Hinterlassenschaften der Pferde umkurven. Um die notwendige Routine rasch wieder zu erlangen, wird die Geschicklichkeit stets aufs Neue gefordert. Besonders putzig sind die Neueinsteiger mit flotten E-Bikes. Gepresst in atmungsaktives, knallbuntes Outfit, mit Sponsorenapplikationen, zur Sicherheit mit knitterfreien Helmen, die mit Fahrtrichtungsanzeigern und Solarzellen für die Soundanlage ausgerüstet sind, steuern sie im Racinggang die nächste Eisbude an. Vor dem Spaghettieis noch ein paar Lockerungsübungen und sich über die Fortsetzung des Stromerausflugs im Navi grob informieren, damit sie die Anzahl der Kugeln exakt taxieren können. Daheim wartet das THW, um sie mit einer Rettungsschere aus dem synthetischen Zweiteiler, mit Verstärkung bzw. Wattierung im Sattel- Sitzbereich, zu befreien und um sie im Sauerstoffzelt zu reanimieren. Seit ich das erste Mal einer dieser Spezies auf dem Steilstück einer Bahnüberführung begegnet bin, die sie im Ultra-Sportgang mühelos bewältigt haben, leide ich unter Posttraumatischen Symptomen! Ich wünsche weiterhin gute und sichere Fahrt!

Sein Sohn Noah Becker hatte zur Urteilsverkündung keine Arche dabei. Dafür eine Reisetasche mit dem Nötigsten.

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