{"id":287,"date":"2017-09-06T15:04:46","date_gmt":"2017-09-06T13:04:46","guid":{"rendered":"http:\/\/armins-nach-richten.de\/?p=287"},"modified":"2017-09-06T15:04:55","modified_gmt":"2017-09-06T13:04:55","slug":"kausalitaet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/armins-nach-richten.de\/?p=287","title":{"rendered":"Kausalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Ausnahmsweise kann Mauti Dobrindt einmal nichts daf\u00fcr, auch wenn sein Ressort davon direkt betroffen ist. Au\u00dferdem w\u00fcrde es garantiert keinen Sinn machen, ihn direkt dazu zu befragen \u2013 er w\u00e4re sicher ebenso \u00fcberfordert, wie ich selbst. Aus diesem Grund gehe ich der Angelegenheit zun\u00e4chst einmal mit den reinen Fakten auf den Grund. Sollte irgendjemand der geneigten Leserschaft hier L\u00f6sungen parat haben, w\u00e4ren ich und die gesamte Menschheit ihm oder ihr \u00e4u\u00dferst dankbar. Ich kann mich ja schlie\u00dflich nicht um alles k\u00fcmmern! Da sich unter den Geneigten auch einige Vielfahrer befinden, kommen wir gemeinsam doch sicher dahinter, und wir k\u00f6nnten es ggf. noch rechtzeitig als Wahlkrampfthema etablieren. Es geht ja ohnehin um eine ganze Reihe von schwachsinnigen Themen, da kommt es auf ein weiteres bestimmt nicht an.<\/p>\n<p>Kommen wir nun ohne weitere Umschweife direkt zum Casus Cnactus. Wer bisher meinen Gedanken folgen konnte, der wird folgerichtig erkannt haben: Es geht um ein Verkehrsthema. Korrekt! Es handelt sich allerdings um eine Unart, die nicht mit Punkten und lobenswerter Erw\u00e4hnung in Flensburg zu tun hat. Auch findet es keine Ber\u00fccksichtigung in irgendeinem STVO-Regelwerk, welches uns er-fahrene, allwissende Fahrschullehrer haben beibringen wollen. Selbst wenn sie durch das t\u00e4gliche Rumfahren durch immer die gleichen Stra\u00dfen und Gassen, mit den h\u00e4ufig verzweifelten Bem\u00fchungen das Einparken ohne Einparkhilfe, beizubringen, den Blick in den R\u00fcckspiegel nicht vernachl\u00e4ssigen, schon leicht schwindelig geworden sind. Aufmerksame Alphabeten haben schon einen Verdacht: Es geht kausal um den Stra\u00dfenverkehr, speziell um den R\u00fcckspiegel. Allerdings nun auch wieder nicht um die Hardware als solche, sondern eher um den Blick in den besagten.<\/p>\n<p>Lastkraftwagen verf\u00fcgen, wie inzwischen die meisten Autos auch, generell \u00fcber zwei R\u00fcckspiegel. Einen links an der Fahrerseite, und einen spiegelbildlichen auf der Beifahrerseite. Ersterer ist eigentlich \u00fcberfl\u00fcssig, denn mir ist es noch nicht vor die K\u00fchlerhaube gekommen, dass ein Trucker jemals davon Gebrauch gemacht h\u00e4tte, wenn er spontan, r\u00fccksichts-los und ohne Vorwahrung auf der Autobahn auf die linke Fahrspur wechselt. Allen sicher unter dem Paragraphen \u201eErzwungene Vorfahrt\u201c hinreichend bekannt. Nebenbei bemerkt spielt dabei ein \u00dcberholverbot f\u00fcr LKW \u00fcber 7,5t eine untergeordnete Rolle. Ebenso wie die Tatsache, dass der \u00dcberholvorgang durch einen \u00dcberschuss an Geschwindigkeit von maximal 2-3 Km\/h, bei einer Gesamtl\u00e4nge des LKWs von, sagen wir, 17m, auf einer Strecke zwischen M\u00fcnchen und Hamburg absolut zu vernachl\u00e4ssigen ist.<\/p>\n<p>Blenden wir die o.g. Parameter aus und konzentrieren uns auf den Nichtblick in den R\u00fcckspiegel. Der LKW rauscht auf der linken Fahrbahn seinem Ziel entgegen \u2013 dem unterlegenen Sattelzug triumphierend seine R\u00fccklichter zu zeigen. Hinter ihm hat sich mittlerweile eine beachtliche Anzahl Autos aufgereiht Die ersten beginnen bereits seit mehreren Kilometern auf sich aufmerksam zu machen. Ohne Wirkung selbstverst\u00e4ndlich. N\u00e4hert sich der \u00dcberholvorgang seinem voraussichtlichen Ende, dann kommt der spiegelbildliche rechte Au\u00dfenspiegel ins Spiel! Hier erkennt der Fahrer nicht auf den ersten Blick, ob der \u00dcberholvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Nun schl\u00e4gt die Stunde des Unterlegenen. Der Fahrer des Sattelzuges unterbricht kurz den Konsum eines TV-Roadmovies und reagiert mit einem freundlichen Lichtzeichen. Erst dieses Signal nimmt der Fahrer des LKWs zum Anlass auf seine angestammte Fahrspur zur\u00fcck zu wechseln. Als Dank f\u00fcr diesen lichttechnischen Rat setzt der Sieger des Elefantenrennens dieses Mal bewusst den linken Blinker, ohne dabei eine klare Abbiege-Absicht zu verfolgen, erneut ruckartig auf die linke Fahrbahnseite zu rochieren. Quasi als Dank f\u00fcr die nicht unterlassene Hilfeleistung. Beide setzen ihre Fahrt fort, und der Sattelzug verliert rasant den Windschatten. Schon nach wenigen Kilometern ist das Datum der T\u00dcV-Plakette im Nummernschild fast nicht mehr fehlerfrei zu lesen.<\/p>\n<p>Soweit, so gut. Nun m\u00f6chte ich die L\u00fccke in meinem Wissen final schlie\u00dfen. Wer kann mir sagen oder schreiben, seit wann es diesen Unfug gibt? Irgendjemand muss doch dieses alberne Linksblinken kreiert haben. Das ist doch nicht angeboren, in den Genen der K\u00f6nige der Landstra\u00dfe angelegt. Und warum machen es z.B. die Opelfahrer nicht, die gelegentlich ein fernfahrerm\u00e4\u00dfiges Verhalten durchblitzen lassen? Oder die Chauffeure der Mercedes A- und B-Klasse? Und die Wohnwagengespanne mit gelben Nummernschildern? Fragen \u00fcber Fragen!<\/p>\n<p><em>P.S.: Zielf\u00fchrend k\u00f6nnte sicher auch eine kurzfristig einberufene Diskussionsrunde sein, an der ich gerne teilnehme, soweit es meine kostbare Zeit erlaubt. Dann w\u00fcrde es auch zur Wahl noch reichen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausnahmsweise kann Mauti Dobrindt einmal nichts daf\u00fcr, auch wenn sein Ressort davon direkt betroffen ist. Au\u00dferdem w\u00fcrde es garantiert keinen Sinn machen, ihn direkt dazu zu befragen \u2013 er w\u00e4re sicher ebenso \u00fcberfordert, wie ich selbst. Aus diesem Grund gehe ich der Angelegenheit zun\u00e4chst einmal mit den reinen Fakten auf den Grund. 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