{"id":138,"date":"2017-03-25T10:34:18","date_gmt":"2017-03-25T10:34:18","guid":{"rendered":"http:\/\/armins-nach-richten.de\/?p=138"},"modified":"2017-03-25T10:34:24","modified_gmt":"2017-03-25T10:34:24","slug":"nordsee-radtour-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/armins-nach-richten.de\/?p=138","title":{"rendered":"Nordsee Radtour Teil 2"},"content":{"rendered":"<h1>Volle &#8211; Fahrt<\/h1>\n<p>Mittwoch 15. Juli 2015<\/p>\n<p>Bei sch\u00f6nem Wetter kann jeder fahren. Auch die Verg\u00f6tterten. Um 09:00 Uhr rasseln die Ketten vor Ungeduld. Kleine chirurgische Eingriffe an der Satteltasche des Begnadeten verz\u00f6gern den Start nur um Nuancen.<\/p>\n<p>Falk hatte einen ungl\u00fccklichen Start. Nach einer Dreiviertelstunde passierten wir freudestrahlend erneut unser Hotel. Und die Falkschen Irritationen sollten sich noch \u00fcber den ganzen Tag hinziehen. Soviel der Geehrte Falk auch drangsalierte, er weigerte sich standhaft die Route nach Jever preiszugeben. Ein besonderes Lob m\u00f6chte ich an dieser Stelle dem Schreiberling aussprechen, der angesichts der verfahrenen Situation die Ruhe bewahrte, und dem Peloton den richtigen Weg wies. Ohne der F\u00e4higkeit nach Sonnenstand, Sternenbild und Wegweisern zu navigieren, w\u00e4re Jever in weite Ferne ger\u00fcckt. Never Jever.<\/p>\n<p>Um die zerr\u00fctteten Nerven wieder in Einklang mit Natur, Raum und Zeit zu bekommen, steuerten wir das Caf\u00e9 an, in dem Frau Bruns das Zepter schwang. Eine K\u00e4ffchen und je ein Viertel des gro\u00dfz\u00fcgig ausgelegten Mohnkuchens brachte die Konzentration auf das Wesentliche zur\u00fcck. Frau Bruns \u00fcberzeugte durch Freundlichkeit und jugendlich knuspriger Anmut. Ungeachtet dessen zog uns der Ruf des Nordens schlie\u00dflich weiter hinaus in die Wildnis.<\/p>\n<p>Heute sollten sich noch drei Begegnungen der niederschreibenswerten Art ergeben. Gegen Mittag erreichten wir Friedeburg, was seinem Namen alle Ehre machte. Ein ausgeschilderter Imbiss offerierte die schmackhaftesten K\u00f6stlichkeiten. Links gab es Frikadellen mit und aus Br\u00f6tchen, rechts bot man Br\u00f6tchen mit Frikadellen an. Innen waren beide L\u00e4den eins. Wir bestellten K\u00e4sebr\u00f6tchen.<\/p>\n<p>Gerade hatten wir uns die Majon\u00e4se aus dem Bart geputzt, als ein reiferes Ehepaar uns auf ihre neuen Z\u00e4hne aufmerksam machte, die sie just eben beim Experten hatte einzementieren lassen. Noch trunken von der Bet\u00e4ubung, gierte sie nach einem herzhaften Biss in die eben erworbene Bulette. Die dazu dringend notwendige Atempause nutze ihr Mann gewieft aus, um auf seine Z\u00e4hne hinzuweisen, die er jedoch schon im vergangenen Jahr hatte implantieren lassen. Der Fahrtwind verschlang die Ausf\u00fchrungen der Drittz\u00e4hnler zu den durchgemachten entbehrungsreichen Nachkriegszeiten.<\/p>\n<p>Wie schnell sich unter Gleichgesinnten Freundschaften schlie\u00dfen lassen, daf\u00fcr geben Ria 60 und Johann 63 ein beispielhaftes Zeugnis. Radler sind sich n\u00e4her, als man glaubt! Nach inniger Verbr\u00fcderung chauffierten wir ohne die beiden Geburtstagskinder weiter durch die Ammerl\u00e4nder Puppenstuben und \u00fcberraschten Amerika und Russland mit einer spontanen Stippvisite. Leider weilten die Herren Obama und Putin nicht in ihren Residenzen, so dass wir lediglich unsere besten W\u00fcnsche ausrichten lie\u00dfen. Und man solle nicht alles zu schwarz &#8211; wei\u00df sehen. Ein kleiner Beitrag zu einer entspannteren Ost- Westbeziehung.<\/p>\n<p>Zirka 7,6 km hinter Russland und 6,5 km hinter Amerika durften wir den Herrn \u00fcber vier Schleusen bei seinen Dreharbeiten bewundern. Es lag allein in seiner Macht zwischen Deichen herumschippernde B\u00f6tchen durch seine Schleusen hindurch zu lassen. Oder eben nicht. Das in diesem Idyll dabei der gesamte Radverkehr zum Erliegen kam, war uns einerlei. Wir vers\u00fc\u00dften diese Zwangspause mit einem \u201ek\u201calten Klassiker: dem dreifarbigen F\u00fcrst P\u00fcckler Eis von Langnese. Schokolade, Vanille und Erdbeer, zusammengehalten von einer geschmacksneutralen Waffel. Wer soll da nicht schwach werden? Aus dem Schatten des Bootshauses &#8222;Paddeln f\u00fcr Ammerland&#8220; konnten wir jeden Arbeitsschritt des emsigen Deich- und Schleusenw\u00e4rters studieren und ihm nach getaner Arbeit zu seinem Job aus tiefster \u00dcberzeugung gratulieren. Seinen Erz\u00e4hlungen folgend, gab es in den Wintermonaten weder F\u00fcrst-P\u00fcckler-Eis, noch B\u00f6tchen. In dieser tourilosen Zeit hatte er die Schleusen zu \u00f6len, und die Deiche auf Dichtigkeit zu pr\u00fcfen. Der Radverkehr kommt bei diesen Wartungsarbeiten nicht zum Erliegen. Die B\u00f6tchen scheuen das Packeis, und F\u00fcrst P\u00fcckler hatte die Produktion der dreifarbigen K\u00f6stlichkeit auf Eis gelegt.<\/p>\n<p>In Jever empfingen uns die ersten Tropfen. Sie waren bedauerlicherweise nicht aus Pilsener, sonder aus purem Wasser. Eine herbe Entt\u00e4uschung, und so bleibt es weiterhin dem Herrgott verg\u00f6nnt, Wasser in Alkoholika zu verwandeln. Obwohl &#8211; manche zweifeln dieses Wunder nachvollziehbar an, denn die Messweine sind bis heute eher irdischer Natur.<\/p>\n<p>Das per Internet gebuchte Hotel bot uns und unseren Stahlr\u00f6ssern Schutz vor dem nahenden Wolkenbruch. Hunderte, wenn nicht Tausende von ersch\u00f6pften Schutzsuchenden hatten in den unz\u00e4hligen Jahrzehnten dieser Herberge zu ihrem maroden Charme verholfen. Highlight war ohne Zweifel die Garage f\u00fcr die st\u00e4hlernen Kameraden. Gemeinsam mit leeren Marmeladegl\u00e4sern, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Aufbewahrung von Gurken und Perlzwiebeln gefertigt wurden, sowie allerlei undefinierbare Haus-, Garten- und andere nutzlose Utensilien mit fortgeschrittener Patina, umrandet mit einer ordentlichen Portion Unrat. Sie hatten wahrlich Besseres verdient.<\/p>\n<p>Dagegen war die Wahl des Restaurants wie ein Sechser im Lotto. Fangfrischer Fisch, ein ordentlich gezapftes Jever, ein Weisswein und ein Schn\u00e4pschen lie\u00dfen uns die Herberge ein klein wenig ertr\u00e4glicher erscheinen. Aber nur ein ganz klein wenig! Jugenderinnerungen zufolge kennt man das Ph\u00e4nomen, wie auf Dorffesten der zunehmende Alkoholgenuss die Landsch\u00f6nheiten zusehends erbl\u00fchen lie\u00df.<\/p>\n<p>Ein Kommentar zu Jever sei erlaubt. Im Gegensatz zu Flensburg kann man in diesem Ort zwar Punkte erhalten, aber in Flensburg werden sie notiert und gesammelt. Das Herbe des Nordens jedoch findet sich in den Spezialit\u00e4ten beider St\u00e4dte wieder. Im krassen Gegensatz zum Hamburger, oder Wienerle, oder Frankfurter, oder Berliner, oder Pariser, oder so, reflektieren die Biere ausschlie\u00dflich den Namen ihrer St\u00e4dte. Bestelllt man aber z.B. in Jever ein Flensburger, erntet man irritierte Blicke, wie ein spontaner, unvorbereiteter Versuch ergab. Die Pendant-Frage konnte allerdings bisher noch nicht gestellt werden, sodass eine faire Beurteilung schier unm\u00f6glich ist. Bestellt man hingegen in Berlin einen Hamburger, so st\u00f6rt das keinen Menschen. Gleiches gilt f\u00fcr Wiener, Frankfurter. Oder umgekehrt. Nur Bestellungen von Parisern kann zu spontanen Err\u00f6tungen f\u00fchren, gelegentlich zu verachtendem Bedauern. Eine diesbez\u00fcgliche vertiefende Nachfrage bei Alice Schwatzer habe ich mir f\u00fcr die kommenden tristen Winterwochen aufgehoben. In der Hoffnung, dass sie bis dahin alle Irritationen mit der Steuerhinterziehung und den Finanz\u00e4mtern abgeschlossen hat. Emanzen sind doch nicht so arm dran, wie wir urspr\u00fcnglich vermutet haben. Das Jever, der Weisswein, das Schn\u00e4pschen und die Resettaste halfen auch das b\u00f6se Kopfkino o.g. Person nachhaltig, ohne psychische Folgesch\u00e4den zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Als bekennender Fan des Flensburger Gebr\u00e4us fehlt mir beim Jever der Blupp. Das Zischen beim \u00d6ffnen des Jever- Pilseners entsch\u00e4digt einfach nicht f\u00fcr den Flensburger-Blubb! Hingegen kann ich auf den Blubb z.B. beim Spinat jederzeit verzichten. Beim Bier aber auf gar keinen Fall. Wobei es beim Punktesammeln einerlei ist, ob man zuviel Pilsener mit Blubb oder Zisch konsumiert hat. Hier ist nun wieder der Spinat eindeutig im Vorteil. Ob mit oder ohne Blubb, er darf nach Belieben verzehrt werden, ohne Gefahr zu laufen, auch nur einen einzigen Punkt daf\u00fcr zu riskieren. G\u00f6nnt man sich zum Spinat ein Bierchen, ist es unma\u00dfgeblich, ob mit Blubb oder Zisch. Die Blubbs des Bieres addieren sich keinesfalls mit dem Blubb des Spinats. Beim Zisch besteht ohnehin keine Gefahr der Doppelung. Warum sich allerdings die Blubbs und Zischs addieren ist wissenschaftlich bis heute nicht hinreichend erforscht. Auf jeden Fall stehe ich als Probant nicht zur Verf\u00fcgung. Ich kann mich ja nicht um Alles k\u00fcmmern!<\/p>\n<p>Gesamttageslage:<\/p>\n<p>Bis 25*C \/ strahlend blauer Himmel (bis abends) \/ geschorene Sch\u00e4fchenwolken \/ windlos<\/p>\n<p>Tagespensum: 66,4 km \/ aktive Fahrzeit 3 Std. 51 Min.<\/p>\n<p>Durchschnittsgeschwindigkeit 17,17 km\/Std.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>See-Fahrt<\/strong><\/p>\n<p>Donnerstag 16. Juli 2015<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck wurde z\u00fcgig beendet, um unsere treuen Gef\u00e4hrten umgehend aus ihrer Traumvilla zu befreien. Trotz leichtem Regen, Polarwind und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt wollten wir diese Bleibe so rasch wie m\u00f6glich hinter uns lassen. Falk schien noch etwas schl\u00e4frig. Nach einer Ehrenrunde ums Hotel gings schliesslich mit Hussa und Verve der Nordseek\u00fcste entgegen. So eint\u00f6nig wie das Wetter gestaltete sich auch die Landschaft. Monokulturen mit Mais und Gerste wechselten sich mit gro\u00dfz\u00fcgigen Wiesen ab, auf denen schwarz- und braungefleckte, wiederk\u00e4uende Rindviecher die d\u00e4mlich dreinschauten.<\/p>\n<p>Der Wind hatte sich offensichtlich auf uns versteift. Denn au\u00dfer uns hatten nachweisbar alle anderen Radler entweder R\u00fcckenwind oder E-Bikes. Oder beides.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 12:30 Uhr verschwanden die Wolken &#8211; nicht der Wind. Die Sonne ging auf, die langen Hose runter. Wir erreichten das Meer. Tausende standen an den Deichen und K\u00fcsten. Wir w\u00e4ren niemals auf die verwegene Idee gekommen, dass der d\u00e4mliche Gesichtsausdruck der Rindviecher noch zu T\u00f6pfen w\u00e4re. Bis uns die Schafe eines Besseren belehrten.<\/p>\n<p>Bis heute r\u00e4tseln wir, ob Ebbe oder Flut unser Begleiter entlang von Wattenmeer, Deichen und Schafsk\u00f6ppen war. Sollte jemand den Namen Horumersiel auf einem Ortsschild lesen, empfehlen wir das Gaspedal kr\u00e4ftig zu bet\u00e4tigen. Falk weigerte sich standhaft die Eingabe zu akzeptieren. Scharen von Campern, die sich einen Wettstreit mit den Schafen lieferten, wer nun das trostloseste Mienenspiel sein Eigen nennen darf, und Scharen von Menschen, deren idealer Bodymassindex entweder am Umfang oder an der Gr\u00f6\u00dfe scheiterte. Meist an beidem.<\/p>\n<p>Immerhin, der K\u00e4sekuchen war k\u00f6stlich.<\/p>\n<p>Schorschi sah sich nach einem wei\u00dfen T-Shirt um. Verunsichert irrte er durch die Kleiderst\u00e4nderreihen einer Damenoberbekleidungsboutique. Ich bugsierte in kurzerhand eine T\u00fcr weiter, wo er sofort f\u00fcndig wurde.<\/p>\n<p>Erleichtert nahmen wir wieder Fahrt auf und bereits ein paar Orte weiter trafen wir in Hooksiel die Atmosph\u00e4re an, die man von Postkarten und Prospekten kennen gelernt hat. Schorschi zog es wie von Geisterhand auf eine Holzbank unmittelbar am Hafen, um ein Nickerchen zu halten. Er w\u00fcrdigte die Schiffe an der Mole keines Blickes. Der Kopf ruhte auf seiner Packtasche, die Beine \u00fcbereinander geschlagen. Zum Entsetzen meines Kulturverst\u00e4ndnisses erblickte ich, dass seine bl\u00e4sslichen Beine in ein Paar wei\u00dfer Socken \u00fcbergingen. Schlimmer noch, die Socken waren gekennzeichnet mit &#8222;L&#8220; und &#8222;R&#8220;, damit der richtige Socken auch den passenden Fu\u00df erwischte. Vorausgesetzt, die Interpretation ist gelungen. Die wei\u00dfen, gekennzeichneten Socken wiederum steckten in grauen Plastiksandalen. Ich verwende bewusst den Begriff &#8222;grau&#8220;. Nicht &#8222;gr\u00e4ulich&#8220;! Ich habe dem nichts hinzuzuf\u00fcgen. Au\u00dferdem lehne ich jede Verantwortung strikt ab.<\/p>\n<p>Ungeachtet dieses modischen Fauxpas gelangten wir zu unserem Tagesziel Wilhelmshaven. Eine Stadt, die wohl vor den Attacken der alliierten Streitkr\u00e4ften keine Gnade fand &#8211; aber ohne jedes Gesp\u00fcr f\u00fcr architektonische Gestaltung in Windeseile wieder erbaut wurde. Eine misslungene Mixtur aus Gelsenkirchener Barock und ostdeutscher Platte. Auf der Suche nach dem Hafen und der Anlegestelle der F\u00e4hre h\u00e4tten wir Falks Hilfe dringend n\u00f6tig gehabt. So landeten wir unversehens am Schlagbaum der Hochsicherheitszone des Marinehafens. Die geographischen Kenntnisse des Wachhabenden m\u00f6gen wohl auf See beeindruckend sein, an Land lies er jede Teilnahme am Unterrichtsfach &#8222;Heimatkunde&#8220; vermissen. Wir waren auf uns alleine gestellt. In den Tiefen der H\u00e4userschluchten konnten wir uns nur an dem Gezeter der Lachm\u00f6wen orientieren und kurvten schlie\u00dflich \u00fcber die Kaiser Wilhelm Br\u00fccke dem ersehnten Ziel entgegen.<\/p>\n<p>Es ist Schorschis Spontaneit\u00e4t zu verdanken, dass wir, unmittelbar an der Promenade, im Strandhotel &#8222;Delfin&#8220; zwei Zimmer zur Seeseite bekamen. Man beachte: mit Fernglas, um bei Ebbe dem Meer in die Weiten des Ozeans zu folgen. Optisch wohlgemerkt. Die hereinbrechende Nacht machte uns jedoch einen Strich durch dieses Naturschauspiel.<\/p>\n<p>Das Jever hatten wir uns jetzt radlich verdient.<\/p>\n<p>Was auf der Promenade flanierte entsprach allerdings weniger unseren Vorstellungen. Eher schien es, dass die G\u00e4ste aus Horumersiel uns zu Leid ihren Aufenthaltsort gewechselt h\u00e4tten. Unbeeindruckt ihrer K\u00f6rperf\u00fclle verschlangen sie auch hier die gr\u00f6\u00dften Portionen Eis und Kuchen und die fettigsten Mahle, die sich auf den Speisekarten identifizieren lie\u00dfen. Apropos Eis. Hier endete jede Freundschaft. Schorschi ging erstmals eigene Wege. Zur n\u00e4chsten Eisbude. Es war ihm geg\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Die Streifen, die der F\u00e4hrkartenverk\u00e4ufer auf seiner Uniform trug, wiesen ihn nicht als Brigadegeneral aus. Operettenliebhaber und Interessierte fremder, ferner L\u00e4nder, vorzugsweise Drittl\u00e4nder auf schwarzen Kontinenten, sind derartige Uniformen sicher gel\u00e4ufig. Seine norddeutsche unterk\u00fchlte Art wies ihn eindeutig als frustrierten F\u00e4hrkartenverk\u00e4ufer aus, der tagein, tagaus Touristen die selben Fragen zu beantworten hatte: Wann geht die einzige F\u00e4hre nach Eckwarderh\u00f6rne? Und von wo? Es kam nie eine Gegenfrage \u00fcber seine Lippen. Etwa wie viele Karten man br\u00e4uchte, bzw. ob mit oder ohne Fahrrad? Oder gar woher, wohin? Er betrachtete dies konsequent als Bringschuld. Wir lie\u00dfen ihn einsam in seinem F\u00e4hrkartenverk\u00e4uferh\u00e4uschen mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Tageszusammenfassung:<\/p>\n<p>Morgens schattig, mittags sonnig und warm, abends lau.<\/p>\n<p>Fahrstrecke 71,5 km \/ effektive Fahrzeit 4 Std. 32 Min.<\/p>\n<p>Durchschnittsgeschwindigkeit immerhin 14,7 km\/Std.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>R\u00fcck-Fahrt<\/strong><\/p>\n<p>Freitag, 17. Juli 2015<\/p>\n<p>Eine k\u00fchle Meeresbriese und die heranschwappende Flut empfing uns zum Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffet. Schorschi orakelte schon wieder bei den Wetterdiensten umeinander. Heute ging es zur\u00fcck zu unseren bildungsneutralen Hotel- und Koiteichbesitzern nach Westerstede. Welch Defile erwartete uns? Zun\u00e4chst hatten wir allerdings noch ein Rendezvous mit unserem F\u00e4hrkartenverk\u00e4ufer-Brigadegeneral in Operettenuniform. Die einzige F\u00e4hre des Tages lief p\u00fcnktlich um 09:00 Uhr aus, und wir wussten nicht, welch b\u00fcrokratische Aufgaben uns zum Erwerb der Tickets zwangen. Also waren wir bei Zeiten am Ablegesteg. Die Tickets erhielten wir z\u00fcgiger als bef\u00fcrchtet. Der Brigadegeneral riss sie von einer gro\u00dfen Rolle, wie fr\u00fcher die Biergutscheine beim allj\u00e4hrlichen Betriebsfest. Vergebens warteten wir auf eine Frage nach dem woher, wohin geschweige denn auf ein paar aufmunternde Worte. Sicher wusste der Litzentr\u00e4ger was auf uns in den n\u00e4chsten Stunden, im wahrsten Sinne des Wortes, zukommen w\u00fcrde. F\u00fcr ihn sprach, dass er wirklich alle F\u00e4hrschiffg\u00e4ste konsequent gleich behandelte.<\/p>\n<p>Die Fregatte lag bereits vor Anker. Es sollten noch andere fleischgewordene Fregatten auftauchen, die sich ebenfalls mit nach Eckenwarderh\u00f6rne einschiffen wollten. Der F\u00e4hrkartenverk\u00e4ufer wusste nicht wo ihm der Kopf steht und war am Ende seiner Kr\u00e4fte, als die Fregatte mit den Fregatten und Fregattinnen in See stach. Die Wellen schlugen an die Bordwand, die Gischt benetzte die Gesichter mit salziger Feuchte, der Wind frischte auf und veranlasste die Wolken ihre nasse Fracht \u00fcber uns zu ergie\u00dfen. Gischt und Regen summierten sich zu einem Feuchtigkeitsgehalt, der uns in den Rumpf der Fregatte trieb. Doch kaum waren die Anker gelichtet, ersp\u00e4hten wir auch schon wieder Land. Das also war Eckenwarderh\u00f6rne? Man h\u00e4tte es leicht \u00fcbersehen k\u00f6nnen, wenn es nicht ausdr\u00fccklich auf unseren Passagen dokumentiert gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Der Anlegesteg pr\u00e4sentierte sich in einem erb\u00e4rmlichen Zustand. Bootsjunge und Maat wiesen uns nachdr\u00fccklich auf die latente Rutschgefahr hin. Die altersschwache Betonrampe war durch die Tieden mit Schlick und Algen \u00fcbers\u00e4t und wir w\u00e4ren beim Erklimmen f\u00fcr die Bruchteile von Minuten dankbar um eine ordentliche Winterbereifung gewesen.<\/p>\n<p>So, wie der Regen uns \u00fcberrascht hatte, so \u00fcberraschend zog er sich wieder zur\u00fcck aufs Meer. Er wollte uns wohl mit einem fl\u00fcchtigen Auftritt der m\u00f6glichen Urgewalten der Natur beeindrucken. In dem Ma\u00dfe wie sich der Regen zur\u00fcckzog, b\u00f6te der Wind auf. An 364 Tagen blies er aus n\u00f6rdlicher oder westlicher oder nord-westlicher Richtung. Am 17. Juli 2015 machte er seine legend\u00e4re Ausnahme und jagte mit \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit exakt gegen unsere Fahrtrichtung. Der Blanke Hans konnte nicht unerbittlicher sein.<\/p>\n<p>Schorschi leidet seit Jahren unter einer latenten Gegenwind-Intoleranz, und hie\u00df mich in vorderster Front dem Sturm die Stirn zu bieten, um ihn im kr\u00e4ftesparenden Windschatten mitzuziehen. Letzte Reserven wurden mobilisiert. 65 km lagen vor uns, die Meute, die uns applaudierend erwartete, durfte nicht entt\u00e4uscht werden. Und so traten wir beherzt in die Pedale, die unter der Last der schweren Tritte \u00e4chzten.<\/p>\n<p>Mit Falk war es so lala, er konnte uns keine gro\u00dfen Fallen stellen. Rechts das Meer, links der Deich, von vorne der unb\u00e4ndige Sturm, in weiter Ferne der sch\u00fctzende Hort. Ach ja, der Tacho war, wie bereits auf irgendeiner Seite prophezeit, ein Totalausfall. Er litt unter akutem Energiemangel. Was uns jedoch keineswegs daran hinderte einen zus\u00e4tzlichen Umweg von ca. acht l\u00e4cherlichen Kilometern in Kauf zu nehmen. Wer oder was war schuld? Eigentlich der erfahrene Front- und Fahrensmann. Aber, der Windschattenspendende fuhr, den Kopf KW-Wert g\u00fcnstigst gesenkt, achtlos am eigens aufgestellten Hinweisschild vorbei, bis der Tross in einer unbefahrbaren Baustelle j\u00e4h zum Halt und zur Umkehr gezwungen wurde.<\/p>\n<p>Lebhaft in Erinnerung kam uns die nette, junge Damenriege in den Sinn, nach deren Begleitung mit Rad und Tat wir jeden Tag Ausschau hielten. Wie gesagt es kam anders. Ganz anders!<\/p>\n<p>Beim korrekten \u00dcberholen eines langsameren Radrennfahrers, der nicht nur mit seinem Rad gegen den Sturm ank\u00e4mpfte, sondern auch mit seiner Stimme, bat er uns sehnlichst ihm ebenfalls die Fahrt in unserem Windschatten zu gestatten. M\u00e4nner von Welt, wie wir, erf\u00fcllten ihm gro\u00dfz\u00fcgig, ohne eine Geste der Arroganz, die Bitte. Wir hatten uns allerdings keine jungen, windschattensuchenden Damenradlerinnen eingefangen, sondern ein ganz seltenes Exemplar. Quasi das krasse Gegenteil unserer Idealvorstellung. Stolze 84 Jahre, aus Kassel, am Vortage 175 Km aus Hamburg angereist, vor dem Zusammenschluss mit uns Umjubelten schon \u00fcber 40 Km hinter sich, vor sich das Treffen mit seiner Freundin (Alter unbekannt). Mit ihr und ihrem E-Bike wollte er zu einer gemeinsamen Radtour aufbrechen. Auch er kannte das glorreiche Gef\u00fchl umjubelt zu sein. Als mehrfacher deutscher Meister im Radrennen in verschiedenen Altersklassen, und als Sieger des Rennsteig-Ultramarathons mit 78 Km, hatte er uns ohne Zweifel ein paar Jahre voraus.<\/p>\n<p>Am schwimmenden Moor trennten sich unsere Wege. Trotz \u00fcppigem Windschatten stand eine Pause zum Kraftsch\u00f6pfen an, die wir nicht mit ihm teilen wollten. Schorschi zog nicht nur der Windschatten sondern eher die Eisbude in Varel unwiderstehlich an. Diese, man mag sich erinnern, gleich am ersten Tag vor seinen Augen schloss, ohne von ihm heimgesucht worden zu sein. Je n\u00e4her wir diesem Zwischenziel kamen, ignorierte Schorschi seine Gegenwind-Intoleranz, schoss an mir vorbei und \u00fcbernahm die F\u00fchrung des Pelotons. Letzte Kr\u00e4fte wurden mobilisiert.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zum Sturm gesellten sich auch noch Hitze und Schw\u00fcle. Nach Erreichen der Oase, wurde das Eis sowohl im Wind-, als auch im Sonnenschatten eingenommen. Der anerkannte Spezialist in allen Milchspeise- und Fruchteisfragen verzehrte mit gewohnter, beneidenswerter Zungentechnik den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen aller Eisbecher in rekordverd\u00e4chtiger Zeit. Noch ehe der Chronist seine bescheidenere Portion auch nur ansatzweise genossen hatte, gab sich der Begnadete noch ein paar alternativen Sorten hin. Sein Urteil fiel, bei der ganzen Bandbreite der Testreihe, bescheiden aus. Die Empfehlung f\u00fcr qualitativere Basiszutaten verfehlte wohl ihre ernstgemeinte Wirkung. Oder ging im Get\u00f6se des Sturms ungeachtet unter. Wie dem auch sei.<\/p>\n<p>Bis auf wenige Grade \u00fcber Null heruntergek\u00fchlt, bestiegen wir letztmalig unsere Velos. Noch lagen \u00fcber 30 Km vor uns. Wind, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit wollten nicht nachlassen ihre erb\u00e4rmlichen Klauen nach uns zu strecken. Erfreulich, dass Falk wieder mit von der Partie zu sein schien. Ein Trugschluss, wie sich alsbald herausstellen sollte.<\/p>\n<p>Die Reise f\u00fchrte uns durch eine Gegend, in der h\u00f6chstwahrscheinlich eine Atombombe explodiert war, so menschenleer waren Felder, W\u00e4lder und Orte. Orte? Noch nicht einmal ein stilles \u00d6rtchen im Umkreis von 30 Km. Geschweige denn Caf\u00e9s, Frau Bruns, Rentner mit E-Bikes oder neuen Z\u00e4hnen, oder gar Eisbuden!<\/p>\n<p>Allgegenw\u00e4rtige Richtungsschilder wiesen unmissverst\u00e4ndlich in die entgegengesetzte Richtung, in die uns Falk zu schicken versuchte. Gegen besseres Wissen und dem Gebot des \u00fcberlieferten Sprichworts &#8222;der Kl\u00fcgere gibt nach&#8220;, folgten wir Falks Rat. Ein folgenschwerer Irrtum. \u00dcber mit Klinkersteinen gepflasterte Stra\u00dfen, die die Ureinwohner regelm\u00e4\u00dfig und regelgerecht zum Bosseln einluden, ging es schnurstracks in einen Feldweg, der von Schotter in Treibsand \u00fcberging, \u00fcber ungespurte Grasfl\u00e4chen schlie\u00dflich in einem Waldst\u00fcck m\u00fcndete. Alle noch so qu\u00e4lenden Strapazen sollten sich alsbald als l\u00e4cherlich erweisen, als wir der Schlammmassen ansichtig wurden. Nur 300 Meter frohlockte Schorschi, der kaum noch Falk im Auge behalten konnte. Es ging an die Grenzen unserer Fahrk\u00fcnste, Kr\u00e4fte und Nerven, die Boliden geschickt durch Dick und eher D\u00fcnn zu man\u00f6vrieren. Aus 300 Metern wurden gef\u00fchlte drei km, bis wir ausgelaugt eine Kopfsteinpflasterpiste erreichten. Die Schlammschlacht war gewonnen, der Krieg noch nicht. Gott sei es getrommelt und gepfiffen, Westerstede war nur noch wenige Kilometer entfernt. Wir konnten uns mental auf den rauschenden Empfang vorbereiten und auf ein k\u00fchles Blondes.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt. Wir waren \u00fcberw\u00e4ltigt von den Aufbauten des st\u00e4dtischen Bauhofes. Im Ortszentrum, auf dem Marktplatz, standen Trib\u00fcnen, um den euphorisierten Damenmassen Herr zu werden. Das gemischte Hauptsch\u00fclerorchester er\u00f6ffnete die Huldigungszeremonien. Die Trommlergruppe der Realschule (m\u00e4nnliche Jugend) riss alle Anwesenden zum stakkatoartig Mitklatschen hin. Der Chor der Freiwilligen Feuerwehr sang &#8222;So ein Tag, so wundersch\u00f6n wie heute&#8220; und die ersten Sensibelchen wischten sich versch\u00e4mt eine Tr\u00e4ne aus den Augen. Wer mag es ihnen verdenken? Zum kr\u00f6nenden Abschluss schmetterte der Kirchenchor ein &#8222;Halleluja&#8220; und &#8222;Gro\u00dfer Gott wir loben dich&#8220;. Bewegende Szenen spielten sich auf und hinter der Trib\u00fcne ab, als wir zu den Kl\u00e4ngen von Emerson, Lake und Palmer &#8222;Fanfare for the common man&#8220; durch das Spalier der Fans zu den bildungsneutralen Hotel- und Koiteichbesitzern radelten. In aller Stille, aber mit Respekt und Anerkennung lie\u00df man uns hier die Ruhe finden, die wir nach all den Entbehrungen f\u00fcr einen Moment bitter n\u00f6tig hatten.<\/p>\n<p>Unerkannt und unbehelligt genossen wir ein letztes Mal die K\u00f6stlichkeiten des Nordens. Dazu ein Gl\u00e4schen vollmundiger italienischer Rotwein, danach ein klarer Obstbrand aus Baden-W\u00fcrstchenberg rundeten den Tag, die Woche, die Tour erfolgreich ab. Sch\u00f6n wars! Echt!<\/p>\n<p>Finaler Tagesbericht:<\/p>\n<p>Vom Regen in die Traufe, vom Wind in den Sturm, aus der K\u00e4lte in die Gluthitze mit \u00fcber 30*C, von gl\u00fchendem Asphalt in m\u00f6rderischen Schlamm.<\/p>\n<p>Qu\u00e4lende Kilometer ca. 65 \/ gestresste Fahrzeit nicht nachvollziehbar<\/p>\n<p>Durchschnittsgeschwindigkeit sage und schreibe 10,4 km\/Std.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Heim-Fahrt<\/strong><\/p>\n<p>Samstag, 18. Juli 2015<\/p>\n<p>Aus den Vorderreifen war die Luft raus, die \u00dcberbleibsel der Schlammschlacht hatte ein Kalfaktor an der Tankstelle bereits gestern mit Hochdruck entfernt. Die R\u00e4der waren verstaut und im Packen der Packtaschen machte uns inzwischen keiner mehr was vor. Routiniert fanden Schmutz- und Sauberw\u00e4sche, fein s\u00e4uberlich getrennt, ihren Platz. Schorschi hatte am Vorabend noch an einer privaten Fete teilgenommen. Der bildungsneutrale Hotel- und Koiteichbesitzer hatte sich entgegen aller inneren \u00dcberzeugung hinrei\u00dfen lassen, ein Pils zu spendieren. Kein Jever! Ein Radeberger. Er wollte einen Kontrapunkt zu den regionalen Angeboten setzen. Und da mich Schorschi an diesem unverhofften Freibier egoistisch nicht teilhaben lassen wollte, bin ich unbedacht ins Bett, und habe daf\u00fcr n\u00fcchtern die Ereignisse vor meinem geistigen Auge Revue passieren lassen. Andererseits, ob sich der bildungsneutrale Hotel- und Koiteichbesitzer zu zwei Radebergern h\u00e4tte hinrei\u00dfen lassen, alle schlechten Vors\u00e4tze \u00fcber Bord werfend, sein dahingestellt.<\/p>\n<p>Nach etlichen guten W\u00fcnschen und guten R\u00e4ten, verlie\u00dfen wir z\u00fcgig aber innerhalb der Verkehrsregeln Westerstede, Heim ins gelobte Land. Unsere Lieben warteten ja sehns\u00fcchtig auf die R\u00fcckkehr ihrer erfolgreichen Heros. Der Daimler sog die 650 Km in sich auf, als ob auch ihm sein trautes Heim fehlen w\u00fcrde. Einmal tanken, ein Eis f\u00fcr Schorschi nat\u00fcrlich, und sicherheitshalber ein Kontrollanruf bei der ach so Lieben zur Avisierung der Helden. Die Gute war mal wieder Kleidchen kaufen, und so w\u00e4ren wir um ein Haar vor verschlossenen T\u00fcren gestrandet. Doch welch ein Empfang. Blumen, das Gelbe Trikot, \u00fcberdimensionale Plakate und das L\u00e4cheln der Frauen vers\u00fc\u00dfte uns die Heimkehr und war Entsch\u00e4digung f\u00fcr alle Strapazen und Entbehrungen. Erste Anekdoten und Zoten wurden zum Besten gegeben, R\u00e4der und Gep\u00e4ck umgeladen bzw. versorgt &#8211; das Abenteuer hatte ein gl\u00fcckliches Ende genommen. Die Helden sind unbescholten zur\u00fcck im Scho\u00df der Familie.<\/p>\n<p>Ein Tag sp\u00e4ter. Schorschi will am Morgen (Sonntag Morgen) sein Velo mit dem Vorderrad vervollst\u00e4ndigen. Gestern fand er nicht mehr die Kraft dazu. Montieren, aufpumpen und fertig. Ab in das Arsenal, bereit f\u00fcr neue Touren. Die Fahrt vom Serviceplatz zum Arsenal wird zur Schicksalsfahrt. Der Vorderreifen platzt wenige Meter vor dem Rennstallstall. So spielt das Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Res\u00fcmee <\/strong><\/p>\n<p>Der Anlauf war lang. Die Tour gelungen. Neue Planungen sehr wahrscheinlich. Sch\u00f6n!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volle &#8211; Fahrt Mittwoch 15. Juli 2015 Bei sch\u00f6nem Wetter kann jeder fahren. Auch die Verg\u00f6tterten. Um 09:00 Uhr rasseln die Ketten vor Ungeduld. Kleine chirurgische Eingriffe an der Satteltasche des Begnadeten verz\u00f6gern den Start nur um Nuancen. Falk hatte einen ungl\u00fccklichen Start. Nach einer Dreiviertelstunde passierten wir freudestrahlend erneut unser Hotel. 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